Ferngläser

Warum nicht in die Ferne schweifen?

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Konsument 5/2004 veröffentlicht: 21.04.2004

Inhalt

  • Kompaktmodelle als universeller Kompromiss
  • Qualität ist leistbar, hohe Qualität ist teuer
  • Erst der Durchblick, dann der Kauf

Nützliche Begleiter

Ob in den Bergen oder bei Sport- oder Kulturveranstaltungen – Ferngläser sind nützliche Begleiter. So unterschiedlich wie die Einsatzbereiche sind die Bauformen und somit Größe und Gewicht. Gerade die letzten beiden Kriterien sind im privaten Bereich oft kaufentscheidend. Mini- und Kompaktferngläser bieten Kleinheit bei akzeptablen optischen Eigenschaften und sind somit ein universell einsetzbarer Kompromiss.

Preise von 70 bis 600 Euro

Was freilich nicht bedeutet, dass sie preisgünstig sind: Die Bandbreite liegt bei 70 bis 600 Euro. „Gute“ Modelle, die ihren Zweck erfüllen, finden Sie auch in den unteren Preissegmenten. Was Sie bei den „sehr guten“ dazukaufen ist – neben der noch besseren Optik – die größere Stoß- und Klimabeständigkeit.

Die getesteten Ferngläser tragen die Bezeichnungen 8 x 20 bis 8 x 25 sowie 10 x 25. Die erste Zahl nennt die Vergrößerung, also acht- oder zehnfach. Gläser mit zehnfacher Vergrößerung erfordern eine ruhigere Hand. Auch ist die Abbildungsleistung (Schärfe, Kontrast) meist etwas schlechter. Die zweite Zahl gibt den Durchmesser des Objektivs (Frontlinse) in Millimetern an. Ein größerer Durchmesser bedeutet mehr Lichteintrittsfläche und somit eine bessere Sicht bei wenig Licht. Gleiches gilt sinngemäß für das Okular (augenseitiges Linsensystem).

Minis sind nicht für die Dämmerung

Dividiert man den Objektivdurchmesser durch die Vergrößerung, erhält man den Durchmesser des Lichtkreises, der das Auge erreicht (zum Beispiel 20 : 8 = 2,5 Millimeter). Allerdings kommt es auch auf die Lichtdurchlässigkeit der optischen Komponenten an. Für die Dämmerung sind die Minis und Kompakten aber ohnehin nicht gedacht.

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