Freizeitunfallversicherungen

Marktübersicht: Kostspielige Hoppalas

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Konsument 10/2002 veröffentlicht: 25.09.2002

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  • Unfallhäufigkeit steigt
  • Oft lückenhafter Schutz gegen Unfallfolgen
  • Enorme Prämienunterschiede

Ein Unfall kann jeden treffen – während der Arbeitszeit, zu Hause oder in der Freizeit. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Rund 805.000 Unfälle ereigneten sich im vergangenen Jahr, rund 70 Prozent davon im Heim-, Freizeit- und Sportbereich. Tendenz weiter steigend: Seit 1990 nahm die Zahl der Freizeitunfälle sogar um 33 Prozent zu. Besonders davon betroffen sind Senioren, Kinder und Jugendliche. Das ist doppelt schlimm, denn gerade diese Bevölkerungsgruppen, aber auch Hausfrauen, fallen nach einem Unfall oft in ein finanzielles Loch. Der Staat übernimmt zwar die Kosten für die Versorgung im Krankenhaus, für Rehabilitationsmaßnahmen oder Medikamente, aber woher dann das Geld nehmen, wenn Haus oder Wohnung behindertengerecht umgebaut werden muss oder wenn ein Kind nach einem Unfall auf Lebenszeit nicht erwerbsfähig sein wird? Die private Unfallversicherung ist also in erster Linie als Ergänzung zur gesetzlichen gedacht, um nach einem Unfall Einkommensverluste und Einbußen an Lebensqualität auszugleichen.

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