Gesund leben

Insektenstiche

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Konsument 6/2000 veröffentlicht: 01.06.2000

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Wenn Kinder barfuß über blühende Wiesen laufen, ist es schnell passiert.

Nicht aus Angriffslust, sondern um sich zu verteidigen, stechen Bienen zu. Bienengift unterscheidet sich wesentlich von Wespengift, die Auswirkung ist aber vergleichbar. Hornissenstiche sind entgegen der üblichen Meinung nicht gefährlicher: mehrere sind – wenn auch unangenehm – zu ertragen. Üblicherweise schwillt die gestochene Hautstelle an und schmerzt für wenige Stunden; einige Tage lang kann sie noch jucken. Ein Stich in eine Ader oder in den Schlund kann aber tödlich wirken. Wer auf Insektenstiche allergisch reagiert, ist durch jeden einzelnen Stich gefährdet: Dieser kann eine lebensbedrohliche, anaphylaktische Reaktion auslösen. Sie kann sich innerhalb von zwei Stunden entwickeln, aber auch innerhalb von Minuten ablaufen und zu einem Zusammenbruch des Kreislaufs oder der Atmung führen. 350.000 Österreicher reagieren allergisch auf Insektengift, jährlich gibt es 4 bis 8 Todesfälle. Wenn Reaktionen wie Juckreiz, Rötung, Übelkeit, Herzklopfen, Krämpfe und Atemnot rasch aufeinander folgen, sollten Sie sofort den Notarzt rufen!

Allergische Reaktionen

Beißen blutsaugende Insekten wie Stechmücken, Moskitos oder Pferdebremsen zu, können auf Grund der Zusammensetzung des Speichels an der Haut verschiedentlich Rötungen, Schwellungen, schmerzhafte Knötchen und geschwürige Wunden entstehen. Für Allergiker sind auch diese Insekten gefährlich. Zecken übertragen mit ihren Bissen viele Krankheiten, zum Beispiel Borreliose oder die Sommer-Gehirnhautentzündung FSME, und verursachen manchmal Vergiftungen.

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