Gesund leben: Reisethrombose

Langstreckenflüge gut überstehen

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Konsument 7/2001 veröffentlicht: 01.07.2001

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Angst vor Langstreckenflügen verbreitet sich, seit sich die Meldungen über Reisethrombosen häufen. Doch die Experten geben Entwarnung: Vorsicht ja, Panik nicht nötig.

Zwischenfälle, Schmerzensgeld

Mit der Zahl der Fernreisen steigen die Meldungen von Zwischenfällen und rund tausend Menschen fordern Schmerzensgeld von mehr als 20 Fluggesellschaften, angeblich weil sie über die Gefahr nicht aufgeklärt wurden. Man spricht – fälschlich – vom „Economy-class-syndrome“, weil im Flugzeug auf engstem Raum um der Auslastung willen möglichst viele Fluggäste untergebracht werden: Stundenlang eingezwängt zwischen den Sitzreihen mit abgewinkelten Beinen zu sitzen bedeutet, dass die Venen in der Kniegegend und in der Leiste abgeknickt werden, das Blut langsamer fließt und eindickt.

Blutpfropfen in den Beinvenen

In den tiefer gelegenen Beinvenen kann sich ein Blutpfropfen bilden. Wenn sich dieser Pfropfen löst und über den Blutkreislauf in Herz oder Lunge gelangt, kann eine lebensbedrohliche Thrombose entstehen. Dazu kommt in Flugzeugen die niedrige Luftfeuchtigkeit und der Sauerstoffmangel. Wer dann auch noch zur Beruhigungspille greift, aber – außer Alkohol – wenig trinkt, erhöht das Thromboserisiko.

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