Gletscherskigebiete

Für einen langen Winter

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Konsument 10/1999 veröffentlicht: 01.10.1999

Inhalt

  • Alle acht heimischen Gletscherskigebiete im Vergleich
  • Wann und wo das Angebot am besten ist
  • Richtpreise für Quartier und Liftanlagen

Früher näherte man sich einem Gletscher sehr ehrfurchtsvoll. Noch in den Sechzigerjahren stellte es für Normalsterbliche ein einmaliges Erlebnis dar, wenn sie Österreichs größten Gletscher, die Pasterze, besuchten. Da standen sie dann auf der Franz-Josefs-Höhe und bestaunten das riesige Eisgebilde aus sicherer Entfernung. Als Gletscherskifahren vom Massentourismus entdeckt wurde, war es mit der Ehrfurcht schnell vorbei. Viele Skifahrer glaubten (und glauben noch immer), dass Piste gleich Piste sein muss, auch wenn sie 3000 Meter höher liegt als die gewohnte.

Im Sommer wenig genützt

Diese Zeiten, als Gletscher zu jeder Jahreszeit frequentiert wurden, sind mittlerweilen wieder vorbei. Im Sommer halten die meisten Gebiete zwar ihren Betrieb aufrecht (Ausnahme Pitztal), doch nur ganz Unentwegte nehmen dieses Angebot in Anspruch. Denn da findet man höchstens bis elf Uhr einigermaßen normale Pistenverhältnisse vor, danach rutscht man nur mehr im Matsch herum. Außerdem ist vielen Skifahrern das Pistenangebot nur im vergletscherten Gebiet zu mickrig, man erwartet sich lange Abfahrten und viele Wahlmöglichkeiten. Selbst in den größten Ganzjahresskigebieten Stubaital und Tuxertal reduzieren sich im Sommer die befahrbaren Abfahrten auf ein paar wenige Kilometer. Die Angaben in der Tabelle umfassen das gesamte – lokale – Skigebiet, gelten also unter idealen winterlichen Bedingungen.

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