Insektenvernichterlampen

Gefährden geschützte Insektenarten

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veröffentlicht: 13.08.2012

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Insektenschutzlampen vernichten nützliche Insektenarten und sollten weder im Garten, noch auf Terrassen oder beim Camping eingesetzt werden.

Zu dieser Jahreszeit schießen die Verkaufszahlen von Mückensprays, Gelsenstecker, Insektenschutzlampen und ähnlichen Produkten zum Vertreiben von lästigen Insekten in die Höhe. Der deutsche Naturschutzverband (NABU) warnt nun vor Insektenvernichtungslampen, welche die kleinen Tierchen mit Stromschlägen bis zu 1.000 Volt töten. Auch wenn in der Werbung der Hersteller oftmals angekündigt wird, dass die Insekten schnell und schmerzlos verenden, muss dies nicht immer der Wahrheit entsprechen.

Keine Chance zu entkommen

Für die kleineren Tierchen sind diese Stromschläge in den meisten Fällen sofort tödlich, wobei es bei größeren Insekten zum Abbrennen der Fühler kommen kann, was mit einem langen, qualvollen Todeskampf einhergeht. Nebenbei erwähnt sind nur etwa 1,4 Prozent aller durch diese Lampen getöteten Insekten Mücken oder Gelsen, weswegen die meisten Konsumenten diese Stromlampen überhaupt erst kaufen. Nachtfalter, Netzflügler und zahlreiche andere nützliche und bedrohte Insektenarten geraten viel eher in die elektrische Todesfalle.

Protestaktion gestartet

Aus diesem Grund appelliert der NABU nun an alle Konsumentinnen und Konsumenten, diese Lampen nicht zu kaufen. Es wird gebeten Protest-E-Mails an die jeweiligen Herstellerfirmen zu schreiben. Bis dato konnten auch schon die ersten Erfolge erzielt werden, denn einige Anbieten haben bereits angekündigt diese Vernichtungslampen aus ihrem Sortiment zu nehmen.

Lesen Sie hier mehr dazu: www.nabu.de

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