Katzenstreu

Keine saubere Sache

Seite 1 von 1

Konsument 11/2008 veröffentlicht: 20.10.2008

Inhalt

Unter die Lupe genommen: Shah (von Hofer) und dm Dein Bestes.

Erforderliche Menge aufgetrieben

Als wir zu Beginn dieses Jahres Katzenstreu unter die Lupe nahmen (siehe dazu: " Katzenstreu 2/2008 "), fragten sich viele Leser beim Studium der Testtabelle: Wo bleibt dm? Wir mussten damals dieses Produkt ausscheiden, weil wir nicht genügend Packungen einer Charge in den Geschäften finden konnten. Über den Sommer ist es uns nun gelungen, die erforderliche Menge aufzutreiben.

Dürftige Ergebnisse

Zum Härtetest ins Labor – auf den Praxistest mit Minz und Maunz verzichteten wir diesmal – nahmen wir aber nicht nur dm Dein Bestes mit, sondern auch Shah von Hofer. In beiden Fällen handelt es sich um Klumpstreu, die beim Kontakt mit Flüssigkeit Klumpen bildet, die mit einer Schaufel bequem aus dem Katzenkistchen entfernt werden können. Sowohl bei der Ergiebigkeit als auch bei den Feinpartikeln fielen die Ergebnisse jedoch dürftig aus. Bei beiden Produkten bildeten sich zwar feste, stabile Klumpen, das aber auf Kosten der Ergiebigkeit. Um 50 ml Flüssigkeit zu binden, verbrauchte dm Dein Bestes 86 Gramm Granulat, Shah von Hofer gar über 104 Gramm. Da kommen Katzenbesitzer mit dem Nachfüllen kaum nach. Dafür dürfen sie vor allem im Drogeriemarkt beim Einkauf tief in die Tasche greifen. Einmal kurz aufs Kistchen kostet bei dm 0,05 Euro, bei Hofer dagegen nur 0,03 Euro.

Fazit: Verglichen mit den 23 von uns zuletzt untersuchten Produkten schnitt dm Dein Bestes mit einem „weniger zufriedenstellend“ und Shah gar mit einem „nicht zufriedenstellend“ im Labortest ab. Miau!

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
12 Stimmen
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo