Kinder beim Zahnarzt

Reden, zeigen, spielen

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Konsument 2/2001 veröffentlicht: 01.02.2001

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Die Zahngesundheit der Kinder wird spürbar besser. Für einen gelungenen Zahnarztbesuch brauchen die Kleinen in jedem Fall eine gute Vorbereitung.

Ich hol jetzt die Karies raus. Wenn’s weh tut, dann heb’ bitte die Hand, und ich höre zu bohren auf!“ Spritze braucht die kleine Hanna (6) keine. Die Zahnärztin bohrt rasch und ist gleich fertig. Nach der Füllung fragt sie das Mädchen: „Na hat’s weh getan?“ Hanna mit rauer Stimme: „Ja, ein bisschen; aber wegen dem wollte ich dann doch nicht die Hand heben.“

Die Zähne werden gesünder

Österreichs Kinder haben immer bessere Zähne. Die Arbeit gut geschulter Zahngesundheitserzieherinnen, die bessere Information von Kindern und Eltern, regelmäßiges Zähneputzen und – ganz wichtig – fluoridierte Zahnpasten zeigen deutlich Wirkung. Noch 1993, so erhob das Österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen, lag der so genannte DMFT-Index (decayed, missed, filled teeth) bei den Zwölfjährigen bei 3,0. Das bedeutete, dass drei Zähne Karies hatten, eine Füllung aufwiesen oder ganz fehlten. Bis 1997 verbesserte sich der Wert auf 1,7. Auch bei den Kleineren zeigt sich dieser positive Trend: 1996 waren schon 47 Prozent der Fünf- bis Sechsjährigen kariesfrei.

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