Kinderwagen

Ferrari für die Pampers-Generation

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Konsument 10/2004 veröffentlicht: 15.09.2004

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  • Kombi-Modelle auf dem Vormarsch
  • Nur zwei sind – eingeschränkt – empfehlenswert
  • Bessere sind leider Schwergewichte

Der Kauf eines Kinderwagens ist eine heikle Sache, denn nur zu bald entwachsen die lieben Kleinen ihrem fahrbaren Untersatz wieder. Da gibt es zwei Lösungen: das klassische Modell mit großen Rädern, fixem Liegebett und Verdeck und – wenn das Sitzalter erreicht ist – der Umstieg auf einen Sportwagen. Oder Sie greifen gleich zu einem „mitwachsenden“ Modell, wo auf das Fahrgestell zuerst der Liegekorb fürs Babyalter kommt, der später gegen ein Sitzgestell ausgetauscht werden kann.

Hohe Ansprüche

Die Ansprüche sind hoch. Die Babykutsche bleibt eine ganze Weile im Einsatz und sollte deshalb gut gepolstert und gefedert, kurz: bequem zum Sitzen wie zum Schlafen sein. Während dieser Zeit wächst der Sprössling nicht nur kräftig und nimmt dabei zu, auch die Körperproportionen verändern sich. Das verlangt gut anpassbare Fußstützen, eine ausreichend hohe Rückenlehne und genügend Sitzbreite, um später noch Bewegungsfreiheit zu garantieren. Auch der Liegekorb für die ersten Monate sollte ausreichend dimensioniert und möglichst stabil sein. Bedenken Sie, dass auch die Winterkleidung hineinpassen muss. Näheres siehe dazu: Inhaltsverzeichnis „Tipps zum Kauf“.

Gute Bremsen und intelligente Gurte

Wenn man so tief in die Tasche greift, erwartet man sich vorzügliche Bremsen und ein durchdachtes Gurtensystem für den Zeitpunkt, wenn die Kleinen quirlig werden. Details wie ein schwenkbarer Schiebegriff sind hilfreich, weil man damit rasch die Richtung wechseln kann. Oder ein auf das Fahrgestell passender Autokindersitz. Zudem sollte der Wagen leicht zu transportieren sein und vielleicht auch in den Kofferraum der Familienkutsche hineinpassen.

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