Klettergerüst mit Umweltzeichen

Chemikalien am Kinderspielplatz

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Konsument 9/1999 veröffentlicht: 01.09.1999

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Am hölzernen Klettergerüst auf dem Kinderspielplatz sah ich ein Umweltzeichen. Wozu? Holz ist doch ohnehin ein umweltfreundliches Material.

Ja, im Prinzip schon, nur trifft das nicht auf alle Klettergerüste und Sandkisten zu. Sehr oft werden diese Spielgeräte mit einer Kesseldruckimprägnierung wetterfest gemacht. Dabei werden Chemikalien verwendet, die nicht unproblematisch sind, zum Beispiel Kupfer- oder Chromsalze. Damit können nicht nur Kinder beim Herumtollen in Berührung kommen, sie können auch durch Regen und Schnee ausgewaschen werden und ins Grundwasser gelangen. Es gibt keine Kennzeichnung, welche dieser Chemikalien eingesetzt wurden. Daher ist als Vorsichtsmaßnahme eine Entsorgung als gefährlicher Abfall zu empfehlen. Klettergerüste mit dem österreichischen Umweltzeichen werden nicht kesseldruckimprägniert. Sie sind durch die Verwendung dauerhafter Hölzer wetterfest. Außerdem werden sie so konstruiert, dass das Holz nicht mit feuchter Erde in Kontakt kommt und nach einem Regen rasch wieder trocknet. Daher werden Umweltbelastungen vermieden.
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