Knicklichter: Verschluckungsgefahr

Nichts für die ganz Kleinen

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Konsument 1/2010 veröffentlicht: 07.12.2009

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Kinder lieben sie und auch die Größeren finden sie ziemlich cool: Knicklichter. Die unterschiedlich großen Stäbe leuchten in knalligen Farben. Es gibt sie bei Konzerten, auf Jahrmärkten, in Diskotheken und im Internet zu kaufen.

Unfallsanstieg bei Kleinkindern Knicklichter (Foto: commons.wikimedia.com)

Die Produkte bestehen aus einem Kunststoffschlauch, der zwei Kammern mit verschiedenen chemischen Flüssigkeiten enthält. Werden die Stäbe geknickt, verbinden sich die Flüssigkeiten und beginnen zu leuchten. In den letzten Jahren sind die Unfälle von Kleinkindern mit Knicklichtern stark angestiegen, berichtet das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Keine Information über Flüssigkeitsinhalte 

Die Kleinen nehmen die Leuchtstäbe häufig in den Mund. Beißen sie hinein, tritt Flüssigkeit aus. Das brennt und reizt die Mundschleimhaut. Zwar sind die Beschwerden meist vorübergehend, doch rät das BfR zur Vorsicht. Grund: Die Hersteller sind unbekannt, auf den Verpackungen finden sich keine Angaben über die Zusammensetzung der Flüssigkeiten.

Unverdaut ausgeschieden

Die Experten empfehlen daher, Knicklichter außerhalb der Reichweite von Kleinkindern aufzubewahren. Und was passiert, wenn eines dieser Lichter versehentlich verschluckt wird? Schließlich ist auf Festen bei Jugendlichen ein Knicklicht im Mund eine superlässige Sache. Kein Grund zur Panik: Intakte Leuchtstäbe halten einiges aus. Sie werden während der Verdauung nicht zerstört und landen damit unversehrt in der Klomuschel.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo