Laufschuhe, Joggingschuhe

Auf weichen Sohlen

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Konsument 7/2007 veröffentlicht: 30.05.2007

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  • 13 Neutral-Laufschuhe im Vergleich
  • Der Komfort wird überwiegend gut beurteilt
  • Die Haltbarkeit lässt sehr zu wünschen übrig

Lauf auf harten Betonwegen

Nach einem anstrengenden Tag noch eine schnelle Runde auf der Joggingstrecke hinter dem Haus. Auf dem Weg über Wiesen und durch Wälder trifft man andere Laufkameraden, die man mit einem kurzen Nicken oder einem Winken begrüßt. Ein Szenario, das jeder Sportmediziner als perfekt bezeichnen würde. Das einzige Problem: Nicht jeder hat das Glück, gleich neben seinem Heim die optimale Laufstrecke vorzufinden. Meistens sind harte Betonwege zu bewältigen, auf denen unser Körper starken Stößen ausgesetzt ist.

Damit der gesundheitsfördernde Effekt des Laufens nicht durch schmerzende Gelenke überschattet wird, ist das richtige Schuhwerk unumgänglich. Wir haben 13 Laufschuhe für Männer getestet, die nach Herstellerangaben als Neutrallaufschuhe gelten. Sie werden von Läufern ohne oder mit geringer Fußfehlstellung verwendet. Und wir kamen zu einem durchaus positiven Ergebnis – sowohl der Tragekomfort als auch die Biomechanik halten bei den meisten Modellen, was man sich erwartet.

Die Pufferzone

Der biomechanische Test beinhaltet die Prüfung der Stoßdämpfung, der Stützfunktion sowie der Druckverteilung. Bei unserem Test waren die Ergebnisse in diesen Bereichen bis auf drei Ausnahmen (Puma Complete Concinnity, New Balance Cushion Trainer 1061 und Reebok Premier Aero Lite) durchwegs gut. Wobei das Modell von Puma eine Sonderstellung einnimmt: Der Hersteller verwendete deutlich weniger Dämpfungsmaterial – solche Modelle werden auch als Low-Profile-Schuhe bezeichnet. Überzeugen konnte er weder bei der biomechanischen noch bei der praktischen Prüfung. In puncto Stoßdämpfung hatten die beiden Testsieger, der Adidas adiStar und der Nike Air Vomero, die Nase vorn. Eine sehr gute Benotung gab es auch für den Nike Air Pegasus, der bei unseren Testläufern allerdings weniger gut ankam.

Warum brauchen wir aber eigentlich eine Dämpfung? Die Wucht, die beim Laufen auf unseren Körper wirkt, kann bis zum Dreifachen des eigenen Gewichtes betragen, und das belastet die Gelenke. Zu viel Pufferzone ist aber auch nicht gut: Ist die Dämpfung zu weich, kann sie nämlich die Achillessehne schädigen.

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Bild: VKI