Leihski

Einstellungssache

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Konsument 11/1999 veröffentlicht: 01.11.1999

Inhalt

  • Europas Wintersportregionen auf dem Prüfstand
  • Skiausrüstung mit gefährlichen Mängeln
  • Verletzungen sind vorprogrammiert

Ski fristen die meiste Zeit ihres Lebens ein Schattendasein. Das ganze Jahr über werden sie in einer Kellerecke gelagert, benützt werden sie üblicherweise nicht öfter als 5 bis 6 Tage pro Saison. Auch passionierte Skifahrer fragen sich, ob sich denn die Anschaffung einer teuren Skiausrüstung überhaupt lohnt. Mieten statt kaufen liegt europaweit im Trend. Leihski – zu Hause bestellt, vor Ort abgeholt – garantieren zudem einen stressfreieren Urlaub. Man erspart sich Lagerung, Pflege und Transport der Skiausrüstung und kann jedes Jahr ein neues Modell ausprobieren.

Viele Probleme

Leider gibt es in der Praxis viele Probleme mit dem Leihmaterial. Denn die von den Verleihorganisationen hervorgestrichenen bestens gewarteten Topmodelle sind teuer und nicht immer ohne Vorbestellung erhältlich. Dem Normalverbraucher wird in der Regel schlechtere Qualität angeboten, oft werden Ski- und Schuhmodelle speziell für den Verleih hergestellt. Diese zeichnen sich in der Regel durch nur durchschnittliche Fahreigenschaften, dafür eine sehr hohe Lebensdauer aus. Daneben werden Auslaufmodelle oder überhaupt veraltetes Material aus dem Bestand angeboten.

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