Mobile Navigationsgeräte

Immer der Stimme nach

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Konsument 4/2007 veröffentlicht: 16.03.2007

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  • Die Mehrzahl der Navigationsgeräte geleitet sicher ans Ziel
  • Gedruckte Bedienungsanleitungen fehlen oder sind katastrophal
  • Handhabung noch verbesserungswürdig

Navigationsgeräte wurden deutlich billiger

Was soll man sich kaufen, wenn man schon alles hat: Flachbild-Fernseher, TV-Handy, iPod? 170.000 Österreicher fanden im vergangen Jahr darauf eine eindeutige Antwort: ein tragbares Navigationsgerät! Das waren – laut Marktbeobachter GfK – 400 Prozent mehr als im Jahr davor. Insgesamt durfte sich die Branche in Europa über 7,4 Millionen verkaufte Navigationsgeräte und einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Euro freuen – in diesem Jahr hofft man auf mehr als 11 Millionen abgesetzte Geräte, allerdings mit deutlichem Preisverfall.

Grund genug, wieder einmal Nachschau zu halten: Was können die elektronischen Pfadfinder eigentlich, sind sie ihr Geld wert, braucht man sie überhaupt?

Braucht man denn das?

Vor allem an letzterer Frage scheiden sich die Geister, wie man schnell beim Gespräch im Freundes- und Kollegenkreis oder am Stammtisch feststellen wird: Wer eines hat, will es nicht mehr hergeben. Wer noch nicht, antwortet häufig stereotyp mit: „Brauch ich nicht, ich kenn mich schließlich aus.“ Auffällig dabei aber: Vor allem die von uns zum Thema befragten Profis wie Taxilenker, Pizzazusteller oder Botendienstfahrer würden sich eher von ihrer Schwiegermutter trennen als von ihrem Navigationsgerät, während (ältere) Seltenfahrer eher zu den Skeptikern dieser Option zählen.

Preise von 250 bis 660 Euro

Nun, ein gesundes Maß an Zurückhaltung kann sicher nicht schaden: Denn mit einer Preisspanne von 250 bis 660 Euro gehören die 15 im Test vertretenen plaudernden Elektronikkastln nicht gerade zu den Mitnahmeartikeln im Elektronikmarkt, der rund neun von zehn Geräten verkauft; Lebensmittler, Waren- und Versandhäuser fristen im Vergleich dazu bei uns absatzmäßig noch eher ein Dasein im schattigen HinterHof(er), wohingegen sie im Ausland schon über Marktanteile von bis zu 50 Prozent frohlocken.

Das wird voraussichtlich auch bei uns nicht ausbleiben. Weil man aber von der flinken Dame an der Scannerkasse wohl kaum detaillierte Auskunft über Stärken und Schwächen des gerade aktuell angebotenen Geräts im Vergleich zu anderen am Markt befindlichen erwarten dürfen wird, macht man sich am besten selber vorab schlau.

Bildergalerie

Wir haben eine Bildergalerie mit Kurzinfos. Sie geben schwerpunktmäßig wieder, was unseren Testern besonders ins Auge fiel. Sie erhebt somit keinen Anspruch auf vollständige Beschreibung der einzelnen Geräte. Für Details und einen umfassenden Gerätevergleich beachten Sie bitte die  [ Testtabelle Navigationsgeräte  ].

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Bild: VKI