Nordic-Walking-Stöcke und -Schuhe

Fit im Schritt

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Konsument 8/2005 veröffentlicht: 18.07.2005, aktualisiert: 01.08.2005

Inhalt

  • Gesunder Sport ohne Nebenwirkungen
  • Man braucht weder viel Vorbereitung noch Ausrüstung
  • Warum spezielle Stöcke wichtiger sind als die Schuhe

Sport für Nichtsportler

Es ist der ideale Sport für Sportmuffel: Nordic Walking verlangt weder nach langer Vorbereitung noch nach teurer Ausstattung; und man kann es ganz gemütlich angehen (was nicht heißt, dass man sich dabei nicht auch verausgaben könnte). Binnen kurzer Zeit ist die Schar der „nordischen Geher“ in Österreich auf gut 700.000 Personen angewachsen.

Gesundheitliche Motive

Sie rekrutieren sich aus dem (immer noch) großen Kreis der Nichtsportler: jenen 70 Prozent, die nicht regelmäßig Sport betreiben. Dr. Erwin Gollner, einer der bekanntesten heimischen Nordic-Walking-Experten: „Da wurde eine neue Zielgruppe erschlossen, die sich nicht an Sportlern orientiert, sondern gesundheitliche Motive hat, als Ausgleich gegen Bewegungsmangel und Stress.“

Stöcke nicht richtig eingesetzt

Eine erfreuliche Entwicklung, auch wenn, wie Gollner feststellt, sehr viele „mit den Stöcken spazieren gehen“, sie also nicht für eine dynamische Beschleunigung einsetzen. Das sei zwar nicht effektiv, weil der Oberkörper nicht ins Training einbezogen werde, aber es sei jedenfalls zu begrüßen, wenn sich die Leute entschließen, irgendetwas zu tun.

Keine negativen Folgen

Anders als bei vielen sonstigen Sportarten haben Fehler keine bösen Folgen. „Man kann nicht so viel falsch machen, dass man gesundheitliche Schäden, etwa eine Überbelastung des Bewegungsapparates, befürchten müsste.“

Kurs für Einsteiger

Dennoch sollten Einsteiger einen Kurs absolvieren. Ein paar Stunden genügen, um die Grundtechnik des Nordic Walking zu erlernen. Es lohnt, sich über das Angebot der Sportverbände ASKÖ, ASVÖ oder Sportunion zu informieren. Dort gibt es oft preisgünstige Mitmachgelegenheiten. Manche Vereine verlangen nur eine geringe Gebühr für die Stockbenützung. Private Angebote sind meist ungleich teurer – ein Beispiel aus dem Internet: Für 6 Stunden werden 85 Euro verrechnet. Und man weiß nicht einmal, über welche Ausbildung der Trainer verfügt.

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