Pulsmesser

Gut im Rennen

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Konsument 3/2001 veröffentlicht: 01.03.2001

Inhalt

  • Nützlich für Hobby- und für Leistungssportler
  • Keine Alternative zum lästigen Brustgurt
  • Abhilfe gegen Funkstörungen

Mit der wachsenden Begeisterung der Österreicher und Österreicherinnen für Ausdauersportarten steigt auch das Bedürfnis nach dem spezifischen Zubehör. Reichte früher ein Paar Schuhe zum Laufen, ein Fahrrad zum Radeln oder eine Badehose zum Schwimmen, so sind die Ansprüche mittlerweile gestiegen. Schließlich will man ja alles richtig machen und auch vom technischen Fortschritt profitieren.

Pulsfrequenz zur Kontrolle

Ein Pulsmesser (für Sprachpuristen: Herzfrequenzmesser) ist heute für viele Sportbegeisterte unverzichtbar geworden. Sie wollen stets auf dem Laufenden darüber sein, wie viel es geschlagen hat. Es gibt zwar vor allem für Läufer eine ebenso einfache wie bewährte Faustregel: Lauf gerade so schnell, dass du dich noch unterhalten kannst, ohne zu schnaufen! Doch das ist nicht nur für Ambitionierte zu ungenau, die ihre Leistung steigern wollen und dafür Vergleichswerte benötigen. Auch für Personen, die aus rein gesundheitlichen Gründen laufen, mag es durchaus sinnvoll sein, ihre Herztätigkeit ein wenig genauer zu verfolgen. Denn die erwähnte Faustregel lässt einen sehr weiten Spielraum nach unten offen, die Anzahl der Herzschläge pro Minute kann um 25 und mehr Prozent variieren. Abgesehen davon, dass das Urteil darüber, ob man jetzt noch ruhig atmet oder bereits schnauft, ein subjektives ist. Und eine ständig überhöhte Trainingsintensität kann den gegenteiligen Effekt bringen: sinkende Leistungsfähigkeit oder gar gesundheitliches Risiko. Mit einem Pulsmesser kann die Belastung genauer dosiert, aber auch variiert werden – wie etwa beim Intervalltraining, bei dem Belastungs- und Erholungsphasen einander abwechseln. Es macht auch Sinn, über die Regenerationsfähigkeit seines Körpers Bescheid zu wissen: Wie lange dauert es nach einer Belastung, bis der Puls wieder unter 100 fällt?

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