Reisebüros

Hinter die Kulissen geschaut

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Konsument 4/2000 veröffentlicht: 01.04.2000

Inhalt

  • Mäßiges Interesse an Kundenwünschen
  • Oft gibt es nur Kataloginformationen
  • Prospektangaben sind häufig geschönt

In Österreichs Reisebüros herrscht „Hochsaison“. Am begehrtesten sind Bade- und Erholungsferien. Italien, Griechenland, gefolgt von Spanien sind heuer die beliebtesten Ferienziele, das ergab eine Befragung der Besucher der Wiener Ferienmesse.

Reiselust - Reisefrust

Freilich funktioniert auch im Urlaub nicht immer alles so, wie man es sich vorerst noch voller Vorfreude vorgestellt hat. Vor allem geänderte Flugzeiten, mangelhafte Zimmerausstattung, unerwartete Lärmbelästigung und mangelhafte hygienische Zustände beklagten die Teilnehmer unserer Leserlobby zum Thema „Reiselust oder Reisefrust“. Die bei der Tourismusservice-Stelle des Wirtschaftsministeriums einlangenden Beschwerden betreffen vor allem Verspätungen im Charterflugverkehr, Überbuchungsprobleme, mangelnde Sauberkeit von Unterkünften und Stränden sowie mangelnde Prospektwahrheit bei Hotels.

Probleme wegen geänderter Flugzeiten haben Reisebüros nun wirklich nicht zu verantworten. Haftbar sind sie allerdings dafür, dass sie Reiseveranstalter sorgfältig auswählen und die Kunden ordentlich informieren. Wie viel man an kompetenter Beratung erwarten kann, wurde von unseren Testern in Wien, Linz und Innsbruck untersucht.

Ein ruhiges Hotel mit beheiztem Pool und Kinderbecken, Spielplatz und Kinderbetreuung sowie Sport- und Fitnesseinrichtungen für einen Badeurlaub in Gran Canaria, Playa del Inglés, war gefragt. Das Zimmer sollte mit Meerblick sein, und eine Woche inklusive Halbpension sollte sich pro Erwachsenem und Woche mit nicht mehr als 10.000 Schilling zu Buche schlagen. Mit diesen Vorstellungen machten sich unsere Tester auf den Weg.

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