Reisegewinne

Horrortrip statt Erholungsurlaub

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Konsument 1/2008 veröffentlicht: 11.12.2007, aktualisiert: 17.12.2007

Inhalt

Eine gewonnene Reise an die Costa Brava stellte sich für eine Konsumentin als Horrortrip heraus. Neben schlechtem Service und einer kaum zumutbaren An- und Abreise wurden auch noch viele Zusatzzahlungen notwendig.

Reisegewinn mit Tücken

Frau M. aus Baden hatte eine Reise an die spanische Costa Brava gewonnen. Sie schilderte uns ihre Erlebnisse, weil sie damit andere Konsumenten vor solchen „Gewinnen“ warnen will. Es handelte sich um eine Busreise mit sieben Übernachtungen plus Frühstück in Mittelklasse-Hotels.

Jede Menge Zusatzkosten

Frau M. musste 175 Euro Einbettzimmerzuschlag plus 22 Euro für das Reiseversicherungspaket bezahlen, zusätzlich 70 Euro für Halbpension. Später bekam sie noch eine Rechnung der Busfirma über 12,50 Euro Dieselzuschlag. Im Hotel besorgte sie sich eine aktuelle Tarifliste, derzufolge das Einbettzimmer 28,15 Euro und mit Halbpension 32,90 Euro kostete – in Summe also weniger, als sie an Aufpreis bezahlt hatte! Die Fahrt nach Spanien dauerte 30 Stunden ohne längere Pausen. Endlich am Ziel angekommen, wurde den erschöpften Fahrgästen erklärt, wer nicht zusätzlich für Halbpension aufzahlte, käme in ein „Glückshotel“, das auch weit im Landesinnern liegen könne.

Ein "einmaliges" Erlebnis

Die Rückfahrt erfolgte mit einem reparaturbedürftigen Bus – eine Zitterpartie. Und an der für Notfälle angeführten Hotline gab es nur Beschwichtigungen. Fazit von Frau M.: Wer diese Erfahrung gemacht hat, wird auf Reisegewinne nicht mehr hereinfallen!

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