Schibrillen

Klare Sicht

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Konsument 1/2007 veröffentlicht: 22.11.2006

Inhalt

  • Schlechtwetterbrillen im Test
  • Nur ein Modell ist sehr gut
  • Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Geeignete Ausrüstung wählen

Urlaubstage sind kostbar. Begeisterte Wintersportler zieht es daher selbst nach Schlechtwettereinbrüchen auf die Pisten. Die selten so frei zu befahren sind wie gerade dann, wenn Schneetreiben und Nebel andere Urlauber in Sauna, Hallenbad oder Kaffeehaus flüchten lassen. Klar, dass die Ausrüstung an die Witterungsverhältnisse angepasst sein muss.

16 Modelle unter die Lupe genommen

Wir haben sechzehn helmkompatible Schlechtwetterbrillen von zwölf Markenherstellern getestet. Sie kosten zwischen 30 und 170 Euro. Das Modell der Eigenmarke von Intersport, Tecno Pro, war zum Testzeitpunkt nicht verfügbar und konnte daher nicht getestet werden.

Helle Scheiben, aber guter UV-Schutz

Auch Schlechtwetterbrillen müssen die Augen gut vor UV-Licht schützen. Denn UV-Strahlen dringen selbst durch Nebel, die Belastung wird durch Reflexion sogar verstärkt. Ob eine Brille mehr oder weniger UV-Schutz bietet, hängt nicht von der Tönung ihrer Scheiben ab. Eine dunkle Tönung absorbiert mehr sichtbares Licht und schützt so vor Blendung. Brillen mit dunklen Scheiben sind daher bei Sonnenschein die richtige Wahl, doch bei Schlechtwetter mindern sie die ohnehin schon reduzierte Sicht.

Je mehr sichtbares Licht Schlechtwetterbrillen durchlassen, desto besser. Und mit UV-Schutz können selbst farblose Gläser versehen sein. Bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometer (nm) sollten Brillen UV-Licht komplett ausfiltern, so Augenarzt Professor Dr. Peter Heilig. Die meisten Modelle im Test schützen auch tatsächlich bis 400 nm. Immerhin ein Drittel der Modelle (5 von 16) schafft dies nicht: Briko Odissey Worldcup Racing, Oakley O-Frame, Smith Anthem sowie E-Rotiv und Powder von Alpina.

Lichtdurchlässigkeit

Im sichtbaren Bereich des Lichts sollte die Brille möglichst viel Licht durchlassen. Was nicht alle Brillen erfüllen, die Unterschiede sind sehr groß: Beim Modell Oakley A-Frame Snow wurde eine Lichtdurchlässigkeit von 84 Prozent (zwischen 380 und 780 nm) gemessen, während sich das Modell von Smith Anthem mit lediglich 13 Prozent begnügte.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo