Schifahren: teurer Volkssport

200 Euro für 6-Tages-Schipass

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Konsument 12/2006 veröffentlicht: 14.11.2006

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Schifahren ist teuer - für Familien mit schmaler Brieftasche zu teuer. Wenn eine Woche Schiurlaub mehr als ein Monatsgehalt verschlingt, müssen viele zu Hause bleiben. Ein Kommentar von "Konsument"-Redakteur Mag. Peter Blazek.

Super Schipass - wozu?

Der Preis für einen 6-Tage-Schipass erreicht bereits 200 Euro. Die Preispolitik der Liftbetreiber gerät zunehmend unter Kritik. Der Trend zum Super-Schipass, der riesige Regionen oder gar ein ganzes Bundesland umfasst, wird in Frage gestellt: Wozu soll man für etwas bezahlen, das man binnen sechs Tagen beim besten Willen nicht ausnützen kann? Schon gar nicht, wenn man mit Kleinkindern unterwegs ist. Warum soll man pompöse Events und aufwendige Gags mitfinanzieren, wenn einem der Sinn doch viel mehr nach Ruhe und Entspannung steht?

Weniger ist mehr

Aber es gibt auch Schigebiete, die noch immer (oder schon wieder?) eine familienfreundliche Politik verfolgen. Sprich: Weg von der Gigantomanie, mehr Herz für jene Schibegeisterten, die mit weniger zufrieden sind. Nicht Hunderte Pistenkilometer und täglich vielleicht noch ein paar Stunden Autofahrt, um jede Piste der Region auch erreichen zu können, sondern ein kleineres Schigebiet vor der (Pensions-)Haustür, das meist auch weniger überlaufen ist als die schicken Treffpunkte für den Jet-Set und deren Fangemeinde.

83 statt 200 Euro

In dieser Ausgabe 12/2006 finden Sie eine Marktübersicht über 50 preiswerte Schigebiete. Mindestbedingung war ein Pistenangebot von 10 Kilometern. Der Preis für eine 6-Tage-Karte beginnt hier schon bei 83 Euro. Und dabei handelt es sich keineswegs nur um exotische Plätze, wo Fuchs und Hase einander "Gute Nacht" sagen. Auch Gebiete mit reichhaltigem Angebot auf den Pisten und abseits davon müssen nicht viel mehr kosten. Umgekehrt gibt es auch einige Mini-Schigebiete, die preislich an viel größere heranreichen. Ein Vergleich lohnt sich …

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo