Schihelme für Erwachsene

Ein knappes Rennen

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Konsument 12/2007 veröffentlicht: 29.10.2007

Inhalt

  • Der gute Sitz ist entscheidend
  • Lästige Handhabungsdetails
  • Problematische Riemen 

Lesen Sie auch unseren Test: Skihelme 12/2012.

Früher einmal waren Schihelme vorwiegend auf den Köpfen von Kindern und professionellen Abfahrtsläufern zu sehen. Mittlerweile ist das Bewusstsein gestiegen, dass es nicht nur beim Motorradfahren Sinn macht, sich vor möglichen Verletzungen zu schützen. Mit insgesamt 15 Modellen von ebenso vielen Anbietern und Preisen zwischen 60 und 150 Euro haben wir eine repräsentative Auswahl getroffen.

Auf die Passform kommt es an

Grundsätzlich werden zwei Bauformen angeboten: Halbschale und Vollschale. Bei den Halbschalenhelmen sind die Ohren durch flexible, teils herausnehmbare Polster geschützt. Bei der Vollschalenkonstruktion wird auch dieser Bereich durch die Helmschale abgedeckt. Eindeutige Empfehlung dazu gibt es keine, allerdings haben Vollschalenhelme den konstruktionsbedingten Nachteil, dass die Umgebungsgeräusche stark gedämpft werden. Bei Ohrpolstern ist das nicht immer der Fall.

In erster Linie kommt es aber auf die Passform an. Abgesehen davon, dass nur ein gut sitzender Helm schützt, darf das Tragen nicht zur Qual werden. Optimal wäre es, den Helm vor dem Kauf ein bis zwei Stunden lang auf dem Kopf zu lassen, denn Druckstellen oder scheuernde Riemen machen sich erst mit der Zeit bemerkbar. Möglicherweise können Sie eine Umtauschmöglichkeit vereinbaren und den Helm zu Hause ausgiebig Probe tragen. Oder Sie verlegen dies auf die Schipiste, indem Sie an Ihrem Urlaubsort einkaufen.

Schnellverstellung ist praktisch

Das Anpassen der Riemen am Kinn und rund um die Ohren sollte ohne große Mühe möglich sein. Zugleich sollten Riemenfixierer dafür sorgen, dass der Helm beim Tragen nicht verrutscht. Ob Sie unter dem Kinn einen Schnapp- oder einen Rasterverschluss bevorzugen, ist Geschmackssache, solange der Helm auch mit Handschuhen einigermaßen bequem handhabbar ist (wobei freilich Rasterverschlüsse das Verstellen des Kinnriemens meist erleichtern). Beim Anpassen des Helms sind Kopfbänder mit Schnellverstellung (z.B. mittels Drehknopf) praktisch. Diese sollten jedoch nur zur Feineinstellung dienen, die Helmgröße muss grundsätzlich passen.

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Bild: VKI