Schultaschenkauf

Auf Sicherheit und guten Sitz achten

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veröffentlicht: 06.04.2006

Inhalt

Jährlich fiebern Tausende angehende Taferlklassler dem Schulbeginn im Herbst entgegen. Oft schon ein halbes Jahr vor dem großen Tag findet ein anderes innig herbeigesehntes Ereignis statt: der Schultaschenkauf.

Kinder sehen aufs Äußere

Während beim Nachwuchs klarerweise das Design im Vordergrund steht, sollten die Eltern doch ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Eine Schultasche sollte nämlich im Hinblick auf die Sicherheit, aber auch auf die Gesundheit des Kindes bestimmten Anforderungen entsprechen:

Erwachsene prüfen die inneren Werte

  • Leichtgewicht: Gute Schultaschen sind leicht, denn sie werden ohnehin mit Büchern und Heften vollgepackt. Ideal ist, wenn Kinder insgesamt nicht mehr als zehn Prozent ihres Körpergewichts auf dem Rücken tragen.
  • Guter Sitz:  Die Tasche muss gut sitzen, ohne zu drücken. Sie soll beim Tragen dicht an beiden Schulterblättern anliegen, während die abgerundete Unterkante vom Becken abgestützt wird.
  • Breite Riemen:  Die Tragriemen sollen breit und gepolstert sein, dürfen nicht einschneiden und sollen sich in der Länge einfach verstellen lassen, um sie der jeweiligen Kleidungsstärke anzupassen.
  • Schulterbreite:  Die Breite der Schultasche soll in etwa mit der Schulterbreite des Kindes übereinstimmen.
  • Verarbeitung:  Ein wichtiger Punkt ist auch die Verarbeitung: Gibt es spitze Kanten, offene Nähte oder überstehende Vernietungen, an denen man sich kratzen kann?
  • Steherqualität:  Gute Schultaschen sind weiters formbeständig und stabil, kippen beim Ein- und Auspacken nicht um und sind in mehrere Fächer unterteilt.
  • Schnallen:  Nicht übersehen: Das Kind muss die Schnallen problemlos alleine öffnen können.
  • Hell:  Aus Sicherheitsgründen empfehlen sich helle, auffällige Farben. Außerdem soll die Tasche auf der Vorderseite, den Seitenteilen und den Tragriemen mit Licht reflektierenden Flächen ausgestattet sein.

Probetragen ist sinnvoll

Sinnvoll ist es, das Kind mehrere Modelle Probe tragen zu lassen und jeweils mit zwei oder drei mitgebrachten Büchern zu befüllen. So kann man leichter abschätzen, wie sich die Tasche im Alltag trägt.

In Konsument 6/2006 bringen wir einen Bericht zum Thema "Schultasche".

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