Skigebiete

Vom Arlberg bis Wenigzell

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KONSUMENT 12/2011 veröffentlicht: 24.11.2011, aktualisiert: 28.11.2011

Inhalt

100 Skigebiete im Vergleich: Die Tickets kosten in den teuersten Skigebieten fast drei Mal so viel wie in den günstigsten. Wer sich vorab durch den Tarifdschungel der Skigebiete kämpft, fährt am besten.

Lesen Sie auch unsere Marktübersicht: Skigebiete im Preisvergleich 2012/2013.

Den Urlaub im Schnee wollen viele nicht missen: Endlich wieder ausgiebig Ski fahren! Wie viel ist diesen Winter für Skipässe zu zahlen? Wir haben die Skipasstarife für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie die Preise für 6-Tage-Skipässe im Familienpaket in 100 Skigebieten erhoben.

Paketpreise für eine Familie

Wie schon in den Jahren zuvor wurden die Paketpreise für eine Familie mit zwei Erwachsenen, einem 16-jährigen Jugendlichen (Jg. 1995) und einem 9-jährigen Kind (Jg. 2002) unter Berücksichtigung allfälliger Ermäßigungen (z.B. Familienrabatte oder Gästekartenermäßigung) berechnet. Sämtliche Preise gelten für die Hochsaison.

Naturschnee, Pistenangebot, Schneesicherheit

Die Meinungen darüber, was ein ideales Skigebiet ausmacht, sind geteilt. Die einen schwören auf Naturschnee, andere setzen Schneesicherheit voraus. Diese wiederum kann oft nur mit dem Einsatz von Schneekanonen gewährleistet werden. Die einen legen Wert auf ein großes, durchgängig zu befahrendes Pistenangebot; die anderen reisen gerne täglich vom Urlaubsquartier zu immer neuen Pisten an; die dritten wollen einfach nur Ski fahren und fühlen sich in kleinen Gebieten wohl.

Kleine Skigebiete meist am günstigsten

Auch wenn es Ausnahmen gibt: Für ein knappes Urlaubsbudget sind kleine Skigebiete meistens die beste Option. Unsere Musterfamilie kommt heuer gleich in vier Gebieten mit 300 € und weniger für das Liftfahren aus, wenn die 6-Tage-Skipässe im Familienpaket unter Nutzung gebotener Ermäßigungen gekauft werden: Die preiswertesten Vier unserer Erhebung sind Wenigzell/Joglland in der Steiermark (271 €, 12 Pisten-km), der Zahme Kaiser-Walchsee in Tirol (290 €, 25 Pistenkm), die Postalm Arena in Salzburg (299 €, 20 Pisten-km) und die Königsberglifte in Niederösterreich (300 €, 14 Pisten-km).

Teuerung: durchschnittlich 3 bis 4 Prozent

Für Skipässe ist heuer im Schnitt übrigens um drei bis vier Prozent mehr zu berappen als letzten Winter. In manchen Skigebieten sind die Preise aber auch gleich geblieben, in einigen wenigen erfreulicherweise sogar gesunken (z.B. See/Paznauntal, Tirol; St.Corona/ Wechsel, Niederösterreich).


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Kommentare

  • Stimmt, mit € 2.000 muss man jedenfalls rechnen.
    von asbachuralt am 22.11.2011 um 23:18
    Es ist ja sehr nett, wenn jedes Jahr immer wieder Unsummen in den Ausbau gestopft werden - fragt sich nur, wer sich den Luxus eines Schiurlaubs noch leisten kann - oder will. In Schilling darf man diese Unsummen jedenfalls nicht umrechnen, denn wenn ich daran denke, dass mancherorts für eine Tageskarte für einen Erwachsenen schon mehr als € 40.- verlangt werden, so ist man für einen Familientagesausflug (2 E, 2 Ki) gleich einmal mehr als € 120.- los - das sind fast ATS 1.700.- und das ohne Fahrt, Essen u. dgl. - einfach verrückt.....
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