Skihelme

Riemen als Restrisiko

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KONSUMENT 12/2012 veröffentlicht: 29.11.2012

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Skihelmtest: Sie sind sicherer geworden. Dennoch ist es nicht egal, welches Modell Sie kaufen.

Lesen Sie auch unseren Test Skischuhe 11/2012 und die Marktübersicht Skigebiete 12/2012

Es ist gar nicht so lange her, dass ein Skihelm im Wintersport nur bei professionellen Skirennläufern oder bei Bobfahrern und Rennrodlern im Eiskanal zu sehen war. Nur ­wenige damals noch exotisch anmutende Hobby­sportler tummelten sich mit Kopfschutz auf den Pisten. Heute sieht der Trend ganz ­anders aus. Zu verdanken ist diese Umkehr zahlreichen Initiativen vonseiten der Politik, einer umfangreichen medialen Bericht­erstattung und vor allem einem damit einhergehenden Umdenken bei den Skifahrern.

Skihelme: Qualität hat sich verbesert

Das Resultat ist eine Vielzahl unterschied­licher Helmmodelle und der Wandel von der skurrilen Kopfbedeckung zu einem modischen Accessoire, das nicht nur der Sicherheit, sondern eben auch den Anforderungen an ein angesagtes Outfit gerecht wird. Natürlich gilt aber: Nicht die farbliche Abstimmung des ­Skihelmes mit den Schuhen ist ausschlag­gebend, sondern die Qualität. Und die hat sich im Vergleich zu unseren vorhergehenden Tests zumindest ein wenig verbessert.

Auch Skihelm vom Diskonter ist sicher

In puncto Sicherheit haben die Hersteller seit unserem letzten Skihelm-Test 12/2009 offenbar dazugelernt. Keiner der Helme ging dieses Mal bei der technischen Prüfung k.o. – ganz im Gegenteil: Alle Modelle haben den Test auf Durchdringungsfestigkeit (der das Eindringen eines spitzen Gegenstandes simuliert) bestanden. Und das, obwohl die Skihelme nach der strengsten Auslegung der Norm ­getestet wurden. Bei diesem Kriterium gab es also bei keinem Hersteller echte Mängel. Hier zeigt sich auch deutlich, dass der Preis nicht unbedingt ein Zeichen für gute Qualität sein muss. Selbst der vergleichsweise wirklich günstige Skihelm von Diskonter Hofer bietet einen hohen Sicherheitsstandard.

Stoßdämpfung besser als früher

Die Stoßdämpfung simuliert den Aufprall auf einer eisigen Piste. Auch in diesem Punkt sind im Vergleich zum vergangenen Test ­bessere Ergebnisse zu verzeichnen, wenngleich es Unterschiede zwischen einzelnen Modellen gibt. Grundsätzlich gilt: Die Ver­letzungsgefahr ohne Skihelm ist natürlich um ein Vielfaches größer als selbst mit einem in diesem Punkt etwas schlechteren Helm.

Schäden am Skihelm

Immer noch gilt: Ein Skihelm sollte nach einem heftigen Aufprall aus Sicherheitsgründen ­getauscht werden. Es kann nämlich zu von außen nicht sichtbaren Beschädigungen am Material kommen, die den Helm in seiner Schutzfunktion beeinträchtigen.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Atomic XEED Ritual, Uvex hypersonic, Wintex ELITE V44 Racing Gear, Giro G10, Scott Chase Mips, Carrera Makani, Salomon Ranger Custom Air, Head Sensor, Casco SP-5.1, Alpina Cheos, Bollé Synergy, Smith Aspect, Cratoni C-Durango, INOC (Diskonterhelm) SP-13, Poc Receptor BUG, TSG Arctic Kraken, Red Hifi Mips, Limar X-TR9

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