Skischuhanpassung

Skifahren ohne Schmerzen

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veröffentlicht: 01.03.2012

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Schluss mit Fußschmerzen beim Skifahren! Mehrere Anbieter haben Skischuhsysteme mit unterschiedlichen Anpassungs­möglichkeiten im Programm – wir haben sie getestet.

Beim Thema Ski denken die Einen an die Skigebiete, die Anderen an die Skiausrüstung - in der Regel zunächst an die Ski, die natürlich eine zentrale Rolle spielen und entsprechend dem Fahrkönnen und den Vorlieben ausgewählt werden sollten. Man denkt an die ebenso modische wie praktische Bekleidung, an die Skibrille und mittlerweile selbstverständlich auch an den Helm.

Individuelle Skischuhanpassung

Die Skischuhe hingegen sind oft nur ein Randthema. Bequem sollten sie halt sein und preislich im Rahmen bleiben. Zwar ist der Komfortanspruch legitim, aber er ist die falsche Ausgangsposition. Die Skischuhe sind nämlich das wichtigste Element beim Skifahren.

Die Skischuhe sind die "Vermittler“ zwischen Fuß und Ski und sollten die „Lenkbewegungen“ möglichst direkt übertragen. Anders gesagt: Ihre Ski sollten das tun, was Sie wollen, und nicht umgekehrt. Nur so sind Sie sicher unterwegs und das Skifahren macht Spaß, ohne übermäßig anzustrengen.

Oft wird bei der Skischuhauswahl der Fehler gemacht, dass aus Komfortgründen oder um bestehende Fußprobleme auszugleichen eine Nummer zu groß gekauft wird. Ein Skischuh darf aber nicht einfach nur bequem sein, sondern er muss passen, ohne Schmerzen zu verursachen. Das bedeutet unter anderem einen guten Fersensitz und genügend Zehenfreiheit.

Unüberschaubare Auswahl

Das ist freilich leicht gesagt. Grundsätzlich ist die Auswahl an Skischuhen unüberschaubar groß, denn jeder Anbieter hat nicht nur verschiedene Schuh-, sondern auch unterschiedliche Leistengrößen im Sortiment. Dazu kommt die Unterscheidung zwischen Damen- und Herrenschuhen (bei Damenmodellen ist der Schaft an der Wade tiefer gezogen) sowie zwischen sportlichen und komfortablen Ausführungen.

Schuhwiderstand: Flexwert

Einen Hinweis auf die Art der Ausführung gibt der Flexwert. Er bezeichnet den Widerstand, den der Schuh bzw. der Schuhschaft bietet, wenn man das Körpergewicht nach vorne verlagert. Ein niedriger Flexwert steht für vergleichsweise weiche, komfortable Skischuhe. Je höher hingegen der Flex, desto härter ist der Schuh und desto höher ist der Widerstand, wenn man in die Knie geht. Das bedeutet mehr Druck auf den Ski und dadurch eine bessere Kraftübertragung, was eine sportliche Fahrweise ermöglicht.

Schaftvorlage spielt eine Rolle

Berücksichtigen muss man, dass der Flexwert nicht genormt ist und deshalb nur innerhalb eines Herstellersortiments, aber nicht zwischen verschiedenen Skischuhmarken vergleichbar ist.
Nicht nur die Härte, auch die Schaftvorlage spielt eine Rolle dabei, ob ein Schuh komfortabel oder sportlich ausgeprägt ist. Sportliche Skischuhe haben eine stärkere Schaftvorlage, d.h. man nimmt eine weiter nach vorne geneigte Haltung ein. In einem komfortablen Schuh steht man aufrechter.

Diverse Einstellmöglichkeiten

Dazu kommen diverse individuelle Einstellmöglichkeiten direkt am Skischuh wie Schnallenjustierung bzw. -feinjustierung, Ferseneinstellung (hoch/tief), erweiterbarer Schaftumfang bei Damenmodellen, ein höhenverstellbarer Spoiler hinten am Schaft für mehr Unterstützung und anderes mehr. Sportliche Schuhe sind weniger variabel als komfortablere Modelle. Die vorhandenen Möglichkeiten sollten allerdings auch gezielt genutzt werden.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Fischer Vacuum fit, Strolz, Boot Doc + Atomic Hawx 100, Head+Nordica Speedmachine 130-120, Boot Doc, Conform'able, Boot Doc, Conform'able, Fischer Vacuum fit, Head+Nordica Speedmachine 130-120, Strolz

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