Sonnenschutzmittel

Guter Schutz um wenig Geld

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KONSUMENT 7/2011 veröffentlicht: 14.06.2011

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Rund jedes zweite Sonnenschutzmittel im Test schützt und pflegt die Haut gut. Doch bei fast ebenso vielen Produkten verspricht die Packungsaufschrift zu viel.

Die Wettergötter spielen mit Sonnenhungrigen gerne ein grausames Spiel. Werktags: strahlend blauer Himmel, sommerliche Temperaturen. Kurz vor dem Wochenende: Temperatursturz und Regen. Wenn dann endlich an einem freien Tag ideale Bedingungen für den Sprung ins kühle Nass, Surfen, Segeln und erholsames Faulenzen auf der Liege­wiese herrschen, gibt es kein Halten mehr.

Je heller die Haut ...

Es ist altbekannt: Winterblasse Haut verträgt nur wenig Sonne. Und je heller obendrein der Teint, desto eher kann man sich einen Sonnenbrand einhandeln. Doch die Zeit, die man im Sommer ungeschützt in der Sonne verbringen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen (Eigenschutzzeit der Haut genannt), wird oft überschätzt.

... desto geringer die Eigenschutzzeit

Bei Erwachsenen mit Hauttyp 1 (sehr heller Teint, sommersprossig, helle Augen, meistens rotblond) beträgt die Eigenschutzzeit gerade einmal drei bis zehn Minuten, bei Hauttyp 2 (heller Teint, helle Augen, blond) zehn bis zwanzig Minuten, bei Hauttyp 3 (mittlerer Teint, ­dunkelblond bis brünett) zwanzig bis dreißig Minuten und bei Hauttyp 4 (dunkler Teint, dunkle Augen, dunkle Haare) dreißig bis ­vierzig Minuten.

Vorbeugen gegen Sonnenbrand

Damit man keinen Sonnenbrand erwischt, heißt es gut vorbeugen: Liegedecken am ­besten im Schatten ausbreiten, die Haut mit Textilien schützen, Sonnenhut und ­Sonnenbrille aufsetzen, zusätzlich reichlich Sonnencreme auftragen. UV-Strahlung dringt auch durch Wolken, und selbst wenn man im Schatten liegt, können Reflexionen für ordentliche Strahlendosen sorgen. Ein­cremen ist daher auch im Schatten und bei bedecktem Himmel wichtig.

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Kommentare

  • Wenn Sonnenschutz in die Augen kommt und Sprühflasche
    von cravallo am 05.07.2011 um 15:45
    Ich hätte noch die Anmerkung, daß es manchmal vorkommt (durch schwitzen oder wenn man mit den Händen die Augen reibt) das das Sonnenschutzmittel in die Augen kommt. Hier brennen manche Mittel recht arg und lange. Ich nehme seit längerem den Testsieger von Nivea und muss sagen, dass mir das bei diesem Mittel noch nie passiert ist. Dieses muss entweder sehr verträglich sein, oder sehr rasch in die Haut einziehen - "Daumen hoch". Leider habe ich bei diesem Produkt auch einen kleinen Kritikpunkt. Die Pumpflasche geht recht schwer zum runter drücken. Wenn ich mit der rechten Hand pumpe (Rechtshändler), dann ist das gar kein Problem. Wenn ich jedoch mit meiner Linken versuche den rechten Arm einzusprühen, geht das nur sehr mühsam. Hier wäre eine leichtgängigere Pumpflasche wünschenswert.
  • Endlich mal auch Produkte aus der Apotheke...
    von erlendwolf am 24.06.2011 um 12:57
    Verfolge die Sonnenschutzmitteltests seit gut 10 Jahren und freue mich, dass endlich mal nicht nur der Billigkonsument bedient wird. Vielleicht kommt dann mal irgendwann auch der Test für die von L. Widmer, die ich seit über 10 Jahren verwende. Diese sind zwar in den letzten Jahren m.E. etwas schlechter und etwa die Nivea-Produkte viel besser geworden, trotzdem finde ich, dass die Widmer immer noch besser in die Haut einzieht und schützt, als die Nivea (bin Hauttyp II-III gemäß Hautarzt). Man hat nicht das Gefühl, dass die Haut jetzt so fett ist. Selbst auf der eher dünnen Haut auf meiner Glatze.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo