Sprachferien

Ausgesperrt, unbetreut, überfallen

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

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Horrorerlebnisse bei einem England-Aufenthalt.

„Mutti, ich bin so froh, dass ich wieder daheim bin!“ Mit einem schweren Seufzer sank der zwölfjährige Lukas Egger in die Arme seiner Mutter. Drei schlimme Wochen lagen hinter ihm.

Ausgesperrt.
Voller Hoffnung war der Kleine in den Flieger nach London gestiegen. In einem kleinen Küstenort sollte er sein Englisch verbessern. Gleich am ersten Tag, als er vom Sprachkurs zu seiner Gastfamilie zurückkehrte, stand er vor verschlossener Haustür. Schlüssel hatte er keinen. Und nun war die Missis nicht zu Hause! Sie kam erst ein paar Stunden später. Inzwischen hatte Lukas unerfreuliche Bekanntschaft mit dem englischen Klima machen müssen. Seine Nase triefte.

Unbetreut.
Am nächsten Tag musste Lukas das Bett hüten. Aber niemand war da, um ihn zu betreuen. Wenigstens hatte seine Mutter ihm ein Handy mitgegeben. Frau Egger war alarmiert von dem, was sie hörte. Ihr Lukas allein auf der Straße in einer fremden Stadt! Sie rief sofort einen Betreuer des Reiseveranstalters EF an. Der versprach, die Sache zu bereinigen. Genutzt hatte das freilich wenig. Lukas musste noch öfter vor der versperrten Türe warten. Offenbar war seine Gastmutter mehr am Zuverdienst interessiert als am Betreuen fremder Kinder.

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