Unfallversicherungen bei Sportunfällen

Versicherungsleistungen im Vergleich

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KONSUMENT 9/2013 veröffentlicht: 28.08.2013

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Sind Mountainbike-Sturz oder Tauchunfall von einer privaten Unfallversicherung gedeckt? Ganz sicher kann man da nicht sein.

Ein falscher Schritt kann das ganze Leben aus der Bahn werfen. Erst liegt man wochen- oder monatelang im Spital. Und danach kann man vielleicht seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben. Ein Unfall in der Freizeit kann sich auch in finanzieller Hinsicht verheerend auswirken.

Gesetzliche Krankenversicherung

Zwar trägt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Heilbehandlung und Rehabilitation. Den Verdienstausfall bei Dauerinvalidität ersetzt die gesetzliche Krankenversicherung aber ebenso wenig wie die Kosten für einen eventuell nötigen Wohnungsumbau oder Berge- und Rückholkosten. Finanziell gut abgesichert sind nur Arbeitsunfälle.

Private Unfallversicherung und private Haftpflichtversicherung

Eine private Unfallversicherung ist also sehr zu empfehlen, ebenso eine private Haftpflichtversicherung. Letztere zahlt, wenn man andere Personen unabsichtlich verletzt oder fremde Sachen beschädigt und wird hierzulande meist zusammen mit der Haushaltsversicherung abgeschlossen.

Nun suchen paradoxerweise in einer sicherheitsorientierten Gesellschaft wie unserer viele Menschen in ihrer Freizeit den Nervenkitzel, der im Alltag vermieden wird. Neben Bergsteigen oder Mountainbiken liegen etwa Tauchen, Rafting oder Tandem-Fallschirmspringen im Trend. Dort ist die Gefahr schwerer Verletzungen größer als im Schwimmbad oder auf dem Tennisplatz. So ist es verständlich, dass Sportler eine Versicherung möchten.

Einschätzungen der Unfallversicherer

Unfallversicherer hingegen sehen riskante Freizeitaktivitäten ihrer Kunden nicht gerne. Sie möchten das Risiko, dass sie zahlen müssen, möglichst gering halten. Wir wollten wissen, welche sportlichen Aktivitäten die Unfallversicherer als wie riskant einschätzen, und haben alle heimischen Anbieter von Unfallversicherungen angeschrieben.

Höhere Prämien, Sonderverträge, Versicherungsausschluss

Das Ergebnis in Kürze: Viele – wenig unfallträchtige – Sportarten sind automatisch mitversichert, für andere ist der Schutz nur um eine höhere Prämie zu haben. Manche Freizeitaktivitäten können entweder gar nicht oder nur mit Sondervertrag abgesichert werden. Die Assekuranzen folgen hier aber keinem einheitlichen Schema.

Österreichische Unfallversicherungen im Vergleich

Lesen Sie in unseren Steckbriefen, wie die österreichischen Unfallversicherer riskante Sportarten in Verträgen berücksichtigen beziehungsweise nicht versichern.

Folgende Versicherungsunternehmen haben wir kontaktiert:

- Allianz - Oberösterreichische
- Basler - ÖBV
- Donau - Raiffeisen
- ERGO Austria                 - Sparkasse
- ERGO Direkt - Uniqa/Salzburger
- Generali - VAV
- Helvetia - Wiener Städtische
- Merkur - Wüstenrot
- Muki - Zürich
- Nürnberger  

 

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