West-Nil-Virus

Vorsicht bei USA-Reisen

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Konsument 8/2007 veröffentlicht: 20.07.2007

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Gelsen übertragen das gefährliche Virus. 800.000 Infektionen wurden in den USA registriert.

Auch in New York

Wer eine Nordamerika-Reise plant, sollte auf guten Gelsenschutz achten. Seit im August 1999 im New Yorker Stadtteil Queens die erste humane Infektion mit dem durch Gelsen übertragenen West-Nil-Virus registriert wurde, hat sich der gefährliche Krankheitserreger über die USA (außer Alaska), halb Kanada und die Karibik verbreitet. Pro Jahr werden mittlerweile etwa 800.000 Infektionen registriert.

Besonders gefährdet: Menschen über 50

Bei den Erkrankten treten Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auf. Bei jedem 100. Infizierten entwickeln sich neurologische Symptome: Meningitis-Anzeichen, Verwirrung und Krampfanfälle. Für zehn Prozent der Betroffenen – besonders gefährdet sind Menschen über 50 Jahre – endet die Infektion tödlich. Impfstoffe sind derzeit zwar in Entwicklung, aber noch nicht auf dem Markt. Der einzig wirksame Schutz ist deshalb das Vermeiden von Gelsenstichen. Hilfreich sind Repellents sowie helle Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosenbeinen.

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