Wetterjacken mit Innenjacke

Nicht ganz dicht

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Konsument 2/2005 veröffentlicht: 13.01.2005

Inhalt

  • Membran oder Beschichtung – zwei Systeme im Vergleich
  • Manche Modelle lassen Sie im Regen stehen
  • Einige entpuppen sich als echt schweißtreibend
  • Unternehmens-Ethik: wenig ambitioniert

Warm halten aber auch Regen und Sturm abhalten

Zeitgemäße Wetterjacken sollen unterschiedliche Funktionen erfüllen. Sie sollen Regen und Sturm standhalten und dennoch atmungsaktiv sein, also dafür sorgen, dass der Schweiß nach außen geleitet wird. Dank speziell präparierter Materialien (Gore-Tex ist das bekannteste davon) ist das heute keine Hexerei mehr. Aber damit nicht genug. In unseren Breitengraden spielt auch das Warmhaltevermögen eine große Rolle.

Die Sportbekleidungsindustrie versucht, das alles in einem Kleidungsstück zu vereinen. Deshalb bietet sie Jacken mit wasserdichter Außenhaut und einer wärmeisolierenden Innenjacke an, die mittels Reißverschluss je nach Bedarf herausgenommen oder auch getrennt getragen werden kann.

Es gibt zwei Systeme für die Außenjacke

Für die Außenjacke kommen grundsätzlich zwei Systeme infrage, die sicherstellen, dass Wasserdampf nach außen entweicht, während Regentropfen nicht nach innen dringen können: Entweder wird eine Membran auf die Innenseite des Oberstoffes aufgeklebt – die kann aus Teflon (PTFE) sein wie bei Gore-Tex, aus Polyurethan (PU) oder aus Polyester (PES). Oder es wird eine hauchdünne Schicht (meist Polyurethan) in flüssiger Form auf den Oberstoff aufgetragen, die dieselbe Funktion erfüllt.

Die Innenjacken sind überwiegend aus Polyester-Fleece, weil es meist eine bessere Atmungsaktivität als Wattierungen aufweist und auch robuster ist. Im Test sind The North Face, Lowe und Salewa mit wattiertem Steppinnenteil versehen.

Innenjacke herausnehmbar oder getrennt

Ob eine herausnehmbare Jacke praktischer ist als eine getrennte, daran scheiden sich die Geister. Zumindest der österreichische Marktführer Löffler bietet dieses Produkt nicht mehr an und ist deshalb auch nicht im Test vertreten. Unter den 11 Teilnehmern finden sich auch recht günstige Angebote, so beträgt der Richtpreis für die Columbia Tundra-Jacke 190 Euro.

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