Anlageberatung

Nicht blind vertrauen

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Konsument 8/2009 veröffentlicht: 23.07.2009

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Gute Beratung ist möglich, erfordert aber ein wenig Vorbereitung und kritisches Hinterfragen der Beratungsqualität.

So mancher Anleger ist seit Ausbruch der Finanzmarktkrise ein gebranntes Kind: Obwohl er bei der Auswahl der Produkte auf namhafte Anbieter setzte und sich ausreichend beraten ließ, wurde es nichts mit der versprochenen Rendite. Er musste vielmehr sogar zum Teil große Verluste hinnehmen. Dabei war nicht nur in der Werbung, sondern auch bei den Beratern selbst häufig die Rede von Kapitalgarantie und „100 % Sicherheit“ gewesen. Die Produktkosten kamen überhaupt nie zur Sprache.

Sammelklage gegen AWD

Viele Betroffene, die sich falsch beraten fühlen, versuchen jetzt zumindest einen Teil des verlorenen Geldes über den Gerichtsweg zurückzubekommen. Stichwort AWD, gegen den eine Sammelklage des VKI läuft, oder auch die Kalamitäten rund um den Finanzdienstleister AvW und die Prozesse gegen die Meinl-Bank.

"Es muss etwas geschehen"

Politik wie Finanzwelt haben mittlerweile eingesehen, dass „etwas geschehen muss“, um das Vertrauen der Kundschaft zurückzugewinnen. Versprochen wurden und werden strengere Kontrollen national und international, von staatlicher Seite, aber auch innerhalb des Finanzsektors selbst, lückenlose Offenlegung von Risiken, mehr Transparenz und andere Maßnahmen.

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