Anlagekeiler wollen Adressen

Gewinnspiel: Beraterbesuch gewonnen

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Konsument 10/2004 veröffentlicht: 17.09.2004, aktualisiert: 29.09.2004

Inhalt

Ich habe bei einem Gewinnspiel eines Finanz-Dienstleistungs-Unternehmens mitgespielt und den Besuch eines Beraters bekommen.

Er erstellte eine Finanzanalyse und verlangt jetzt hartnäckig, dass ich ihm mindestens sechs Adressen aus meinem Freundeskreis gebe. Meine Frage: Bin ich dazu verpflichtet? Zusatzfrage: Muss ich etwas bezahlen, wenn ich das nicht tue?

Wahrscheinlich ohne Folgen

Selbstverständlich kann Sie niemand dazu zwingen, Adressen Ihrer Freunde weiterzugeben. Offenbar üben Finanzberater Druck aus, um an weitere Adressen zu kommen. Wenn Sie sich weigern, bleibt dies höchstwahrscheinlich ohne Folgen für Sie. Nachträglich kann der Berater nämlich nicht für seine Beratung kassieren.

Dazu hätte er vorher mit Ihnen eine Vereinbarung über die Kosten treffen müssen, also ehe er diese Finanzanalyse durchführte. Wir nehmen an, dass dies nicht passiert ist. Daher ist das bisher geführte Beratungsgespräch nicht zu bezahlen.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo