Anzahlung

Feilschen um Konditionen

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Konsument 4/2000 veröffentlicht: 01.04.2000

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Ist es rechtmäßig, dass Firmen eine Anzahlung verlangen? Ich sehe nicht ein, dass ich für eine noch nicht erbrachte Leistung 30 Prozent im Voraus bezahlen muss.

Bei bestimmten Bestellungen, zum Beispiel Möbeln, ist es in der Regel zwar zulässig, eine Anzahlung zu verlangen, aber hohe Anzahlungen sind sicher nicht sehr konsumentenfreundlich. Vor allem dann nicht, wenn die Lieferfrist acht Wochen oder mehr beträgt. Die Anzahlung wird nicht verzinst, zudem besteht theoretisch die Gefahr, dass die Firma während dessen in Konkurs geht. Diese Risken muss der Kunde tragen. Daher ist es sinnvoll, bei der Bestellung günstigere Regelungen auszuhandeln und zu argumentieren, dass die Firma für die finanzielle Vorleistung des Konsumenten noch keine Gegenleistung erbracht hat. Da im Handel die Konkurrenz sehr groß ist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass es Ihnen gelingt, bessere Zahlungskonditionen zu vereinbaren.
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