Aufsperrdienst

Schaden hinterlassen

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Konsument 11/2003 veröffentlicht: 16.10.2003, aktualisiert: 29.10.2003

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Ein dubioser Aufsperrdienst hinterließ Beschädigungen an der Türe – die Rechnung war dennoch geschmalzen.

Drinnen steckt der Schlüssel

Ein Windstoß – bums, fiel die Haustür zu. Drinnen steckte der Schlüssel. Damit nützte auch der Reserveschlüssel nichts, der beim freundlichen Nachbarn deponiert war.

Hilfe in der Nähe. Gemeinsam mit der Nachbarin konsultierte Frau Haller das Telefonbuch. Und fand einen AAAAA Schlüsselnotdienst im nahe gelegenen Eisenstadt. Seltsam erschien ihr, dass sich bei der angegebenen Nummer eine Dame mit bundesdeutscher Sprechweise meldete. Frau Haller erkundigte sich nach den Kosten. Eine Pauschale von 69,90 Euro plus Anfahrtszeit, Material und Mehrwertsteuer schien verkraftbar.

Unsachgemäß gearbeitet. Es dauerte, bis endlich der Mann im Schlossergewand erschien. Er werkte längere Zeit herum. Die Tür blieb verschlossen. "Da muss ich den Zylinder ausbauen", meinte der Mann. Danach war die Tür zwar offen, aber etwas ramponiert. Frau Haller bekam eine Rechnung über 700 Euro präsentiert. Da erst wurde ihr klar, dass der Schlüsselnotdienst nicht in Eisenstadt, sondern in Payerbach an der Rax daheim war, was zumindest die hohen Anfahrtskos- ten erklärte. Zu allem Überfluss stellte sich später noch heraus, dass sich die Türe von innen nicht zusperren ließ.

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