Auslandsüberweisungen

Nicht europareif

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Konsument 7/2000 veröffentlicht: 01.07.2000

Inhalt

  • Beratung und Abrechnung mangelhaft
  • Ausländische Banken noch teurer
  • Kundenwünsche nicht erfüllt

Trotz vereintem Europa ist der Auslandszahlungsverkehr nicht „europafit“. Zu teuer, zu langsam und zu kompliziert, lautete die herbe Kritik der Konsumenten. Auch eine EU-Richtlinie und die Einführung einer einheitlichen und spesenbegünstigten „Europa-Überweisung“ hat die Banken bislang nicht zu einer effizienteren Zusammenarbeit veranlassen können. Seit unserer letzten Erhebung im Mai 1999 hat sich leider wenig geändert. Noch immer sind haarsträubende Fehler in der Abwicklung, viel zu hohe Spesen und Kommunikationsprobleme innerhalb der europäischen Bankenszene an der Tagesordnung. Dies mussten unsere Tester in einer aktuellen Untersuchung im Auftrag der AK.

Auslands- und Rücküberweisungen getestet

Dabei waren unsere Vorgaben einfach und realistisch. Ein Betrag von 40 Euro (dies entspricht rund 550 Schilling) sollte in fünf EU-Länder (Finnland, Deutschland, Belgien, Spanien und Italien) überwiesen werden. Dazu wählten wir sieben österreichische Bankinstitute aus und suchten 32 Filialen auf. Insgesamt wurden durch das Testteam 125 Auslandsüberweisungen getätigt. Anschließend haben wir zum Vergleich 105 Rücküberweisungen aus diesen Ländern auf die Konten der Testbanken durchführen lassen.

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