Babynahrung: Obstbrei

Natur nicht pur

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Konsument 2/1999 veröffentlicht: 30.01.1999

Inhalt

  • Schadstoffbelastung bei allen Produkten sehr gering
  • Zu viele Zutaten für Säuglinge
  • Gefahr für die Zähne

Welche Nahrung ist für Babys zuträglich? Ab welchem Alter sollte begonnen werden, zusätzlich zu Muttermilch beziehungsweise Säuglingsanfangsnahrung, Beikost anzubieten? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen die meisten frischgebackenen Eltern. Zu Recht: Ist doch eine altersentsprechende, gesunde Ernährung für Säuglinge und Kleinkinder besonders wichtig, da Fehler die körperliche Entwicklung beeinträchtigen und gesundheitliche Folgen haben können. Ernährungswissenschafter empfehlen, Babys während der ersten vier Lebensmonate ausschließlich mit Muttermilch beziehungsweise Säuglingsanfangsnahrung zu ernähren. Ein zu frühes Zufüttern von Beikost belastet sowohl Nieren als auch Darm und erhöht deutlich das Allergierisiko. Auch Gemüse- und Obstsäfte haben auf dem Speisezettel der ersten vier Lebensmonate keinen Platz.

Zufüttern

Im fünften, spätestens im sechsten Monat, ist es an der Zeit, den Menüplan gesunder Säuglinge schrittweise zu erweitern und nach und nach, Löffel für Löffel, jeweils eine Milchmahlzeit durch eine Beikostmahlzeit zu ersetzen.

Erste Beikost

Die Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde empfiehlt als erste Beikost einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei und etwas danach, als zweite Beikost, eine Obstmahlzeit. Um eventuelle Unverträglichkeiten erkennen zu können, sollten neue Lebensmittel immer einzeln in den Speiseplan aufgenommen werden.

Babynahrung sollte natürlich auch möglichst frei von Schadstoffen sein.

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