Bank Austria: Zahlungsverkehr - teure Bareinzahlung

Vier Euro sind nicht genug

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Konsument 8/2008 veröffentlicht: 21.07.2008

Inhalt

Leserbrief zu Konsument 4/2008.

4 Euro Spesen ...

Ich wollte vor einiger Zeit einen Geldbetrag bar auf ein Bank-Austria-Konto einzahlen. In der Filiale hat man mich, nachdem ich das Geld und den ausgefüllten Erlagschein übergeben hatte, darauf aufmerksam gemacht, dass Spesen in der Höhe von 4 Euro fällig sind. Mein etwas fassungslos vorgebrachter Hinweis, dass es sich doch um ein Bank-Austria-Konto handelt und ich mich doch in einer Bank- Austria-Filiale befinde, hat die Schalterbeamtin völlig kaltgelassen. Auf meine Frage, wofür diese Gebühr denn eigentlich eingehoben wird, hat ein ihr zu Hilfe eilender Kollege gesagt: "Sie muss das doch alles in den Computer eingeben."

... sind nicht genug

Eigentlich dachte ich, dass die Bank Austria ihre Angestellten für genau diese Arbeiten bezahlt. Damit liege ich offensichtlich aber ganz falsch. Die Ombudsstelle der Bank Austria teilte mir dazu mit: Bartransaktionen sind aufgrund der dafür notwendigen Geld- und Belegabwicklung die teuerste Art des Zahlungsverkehrs. Laut entsprechenden Untersuchungen deckt der dafür eingehobene Spesenersatz die anfallenden Kosten nicht ab.

Gertraud Freiberger
Wien

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