Bankenwechsel

Scheiden tut nicht weh

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Konsument 5/2009 veröffentlicht: 24.04.2009

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Wie man seine Bank wechselt und sich damit 115 Euro jährlich erspart. Ein Erfahrungsbericht.

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Schon lange ärgern mich meine Kontospe­sen: 48 Euro Kontopauschale und 85 Euro Wertpapierdepot pro Jahr. Und das, obwohl ich das meiste, wie etwa Überweisungen, selbst am Foyer-Automaten erledige. Doch seine Bank zu wechseln bedeutet Arbeit und Kosten. Vier Banken sind bei der ­Aktion involviert: Meine bisherige Bank, easybank.at, wo ich künftig mein kostenloses Online-Girokonto habe, direktanlage.at für mein Wertpapierdepot und ING DiBa, wo ich ein Sparkonto besitze.

Übertragungsdauer beachten

Als erstes transferiere ich mein Wertpapierdepot, denn der Übertrag dauert vier Wochen. Dazu gehe ich mit einer Liste meiner Fonds und einem Ausweis in die Geschäftsstelle von direktanlage.at. Nicht nur meine persönlichen Daten muss ich im Formular angeben, sondern auch protokollieren, welche Art von Geldanlagegeschäften ich bisher schon getätigt habe. Hedgefonds beispielsweise habe ich bisher keine gekauft. Den PIN und eine TAN-Liste erhalte ich direkt nach der Kontoeröffnung überreicht. Nach kurzer Eingewöhnungsphase kann ich endlich sooft ich will den Stand meiner Fonds beobachten (dass diese derzeit keinen erfreulichen Anblick bieten, steht auf einem anderen Blatt).

"Was muss ich bei einem Bankwechsel tun?"

Als nächstes erkundige ich mich bei der ING DiBa, was ich bei einem Bankwechsel tun muss: nur das neue Referenzkonto in einem formlosen Schreiben mitteilen. Den Dauersparauftrag, bei dem monatlich Geld von meinem Konto aufs Direktsparbuch eingezogen wird, habe ich bereits storniert.

 

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Bild: VKI