Bankkonto am Handy

Mobile Banking

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KONSUMENT 2/2012 veröffentlicht: 23.01.2012

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Online-Banking kann man jetzt auch mit seinem Smartphone erledigen. Das Missbrauchsrisiko ist dabei jedoch größer als bei Internet-Bankgeschäften am PC.

Das Handy wird zum wichtigsten Begleiter des Menschen: Mit ihm lässt sich nicht nur telefonieren, fotografieren, Musik hören und den Weg finden. Jetzt kann man damit auch überall und jederzeit Bankgeschäfte erledigen.

Zwei Vorreiter

Groß beworben wird das Smartphone-Konto von der Erste Bank mit den Sparkassen (Österreichs modernstes Konto). Aber auch andere Bankengruppen, etwas Raiffeisen (ELBA-Mobil) bieten diesen Service an. Grundsätzlich funktioniert Online-Banking via Smartphone genauso wie Online-Banking am PC. Die Darstellung wurde lediglich an die wesentlich kleineren Bildschirme von Smartphones angepasst. Laut Anbietern wurden auch Auswahl und Menü für die mobilen Bedürfnisse der Kunden adaptiert. Sicherheitsstandards und -funktionen entsprechen jenen des herkömmlichen Online-Banking.

Sicherheitslücke Mobile TAN

Fürs Online-Banking benötigt man nicht nur seinen Zugangscode, sondern für jede Transaktion (Überweisung, Änderung des Limits, Einrichtung eines Dauerauftrags ...) eine Transaktionsnummer (TAN), die nur für diesen einen Vorgang gilt. TANs wurden (und werden teilweise noch immer) entweder in Listenform auf Papier verschickt. Oder man erhält nach Anforderung eine TAN per SMS auf sein Handy.

Und damit beginnt das Sicherheitsproblem beim Mobile Banking: Führt man sein Bankgeschäft am PC durch und bekommt den TAN aufs Handy, so sind das zwei unterschiedliche Kommunikationswege. Diese Doppelgleisigkeit bietet einen gewissen Schutz vor Missbrauch, weil ein Krimineller PC und Handy gleichzeitig knacken müsste, um sich am Konto bedienen zu können.

Weniger Sicherheit beim Mobile Banking

Beim Mobile Banking ist diese Sicherheit nicht mehr gegeben. Wird zum Beispiel das Handy gestohlen, kann sich der Dieb sowohl ins Konto einloggen und als sich auch einen TAN  zusenden lassen. Das macht es leichter, unautorisierte Überweisungen auf fremden Konten zu veranlassen.

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