Banknoten

Was tun bei Beschädigungen?

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Konsument 9/2006 veröffentlicht: 22.08.2006

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Oft kommt es vor, dass Geldscheine kleinen Unfällen zum Opfer fallen. Kann man mehr als 50% vom Geldschein retten, tauscht die Servicestelle der Österreichischen Nationalbank die kaputte Banknote problemlos um.

Leicht passiert

Der Geldschein steckte noch in der Hosentasche, als die Jeans in die Waschmaschine kam. Nachher war die Euro-Banknote zwar noch als solche erkennbar, aber kein gültiges Zahlungsmittel mehr, weil sich der seitliche Streifen mit dem Hologramm abgelöst hatte. Sobald ein Sicherheitsmerkmal eines Geldscheins nicht mehr vorhanden ist, unterliegt die Banknote nicht mehr dem gesetzlichen Annahmezwang.

Mehr als 50% vorhanden?

In diesem Fall lässt sich der Wert des Geldes aber noch retten: Die Servicestelle der Österreichischen Nationalbank untersucht beschädigte oder vernichtete Banknoten und ersetzt sie, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Schadhafte oder beschädigte Geldscheine werden sofort umgetauscht, wenn mehr als 50 Prozent eines Scheins vorgelegt werden.

Beweise notwendig

Ist nur noch weniger vorhanden, muss der Besitzer nachweisen, dass die fehlenden Teile oder Noten tatsächlich vernichtet wurden, etwa durch die Dokumentation eines Feuerwehreinsatzes oder Zeugenaussagen.

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Bild: VKI