Bankomatkarten

Missbrauch

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Konsument 3/2003 veröffentlicht: 24.02.2003, aktualisiert: 26.02.2003

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Immer wieder liest man, dass Kriminelle bei Bankomaten an den Code gelangen und dann abheben. Ist so etwas möglich und kann man sich dagegen schützen? Natürlich hebe ich den Code nicht zusammen mit der Karte auf.

Leider kommen solche Fälle tatsächlich vor, und das nicht einmal selten. Der PIN-Code kann durch einen Blick über die Schulter leicht ausgespäht werden. Dann wird die Karte gestohlen oder durch technische Manipulationen eingezogen, und der Dieb hebt munter ab. Was viele Kunden nicht wissen: Das Limit beträgt meist 400 Euro, zudem gibt es die Geräte im Bankfoyer und Bankomat-(POS)-Kassen, wo noch höhere Summen (im Allgemeinen 3000 Euro pro Tag) möglich sind. So erreicht der Schaden leicht einen fünfstelligen Euro-Betrag. Wenn Sie mit Ihrer Bank ein Limit von beispielsweise 400 Euro pro Tag aushandeln, hält sich Ihr Verlust zumindest in Grenzen, sofern Sie die Karte möglichst rasch sperren lassen. Dieses Tageslimit sollte alle Zahlformen (Bankomat, Foyerautomat, POS-Kassa) umfassen. Ist Ihre Bank dazu nicht bereit, dann wechseln Sie die Bank.

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