Bankomatsystem

Per Automat ins Minus?

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Konsument 3/2000 veröffentlicht: 01.03.2000

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Der bargeldlose Zahlungsverkehr wächst ständig. „Mit Karte“ sitzt das Geld lockerer, als wenn man sich von Barem trennen muss.

Am Anfang waren Scheine und Münzen. Arbeiter und Angestellte erhielten ihren Lohn oder das Gehalt im sprichwörtlichen Lohnsackerl. Um 1970 kam das Girokonto, dann EC-Schecks mit Scheckkarte, Anfang der 80er-Jahre folgten die Bankomaten. Mit Karte und dazu gehörigem Geheimcode (PIN) sprudelte nun, wie ein Werbeslogan verhieß, Bargeld rund um die Uhr und unabhängig von Banköffnungszeiten. Allerdings nicht unbegrenzt: Die maximale Höhe pro Tag beträgt 5000 Schilling. Weiter gibt es heute POS-Kassen (Point of Sale = Ort des Verkaufs). Sie finden sich vor allem in größeren Handelsbetrieben und an Tankstellen. Hier wird mit Karte und PIN-Code bezahlt, maximal sind 10.000 Schilling wöchentlich zulässig. In Bankfoyers stehen so genannte Indoor-Automaten. Sie funktionieren ähnlich wie Bankomaten, sind aber nur den Kunden des jeweiligen Instituts zugänglich. Und die können mit entsprechender Vereinbarung auch mehr Bares auf einmal abheben als fünf Blaue wie am Bankomaten.

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