Bankspesen

Indexbindung günstiger

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

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Neue Regelung vorteilhafter

Die Erste Bank hat ihren Kunden mitgeteilt, dass die Entgelte für den Zahlungsverkehr künftig an den Verbraucherpreisindex gebunden werden. Damit wurde offenbar auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofes gegen unfaire Klauseln der CA reagiert, das wir erreicht haben. Die neue Regelung ist für Konsumenten wesentlich vorteilhafter. Bisher wurden Bankspesen nämlich willkürlich erhöht. Die Erste Bank hatte ihre Kontoführungsgebühren von 55 Schilling (4 Euro) pro Quartal im Jahre 1997 auf 70 Schilling (5,09 Euro) im Jahre 2001 erhöht. Bei einer Entwicklung gemäß Verbraucherpreisindex hätte nur auf 59,50 Schilling (4,32 Euro) erhöht werden dürfen. Die BAWAG hat ihre Spesen in fünf Jahren sogar um 82 Prozent erhöht. Wir begrüßen diese Neuerung und wünschen uns, dass auch andere Institute dem Beispiel der Erste Bank folgen.

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