Baumängel

Auf die Finger geschaut

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Konsument 10/2002 veröffentlicht: 19.09.2002

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Manchmal können auch die besten Vorkehrungen nicht verhindern, dass ein Bauvorhaben vor Gericht landet. Doch dort sollte man nicht mit leeren Händen stehen.

Die häufigsten Gründe, warum bei einem Bauvorhaben etwas schief läuft, sind an einer Hand abgezählt: Da steht die ganze Familie auf der Straße, weil die eigenen vier Wände nicht rechtzeitig fertig werden. Die Baufirma macht Pleite, und der Häuslbauer bleibt mit einem Rohbau und einem Berg von Schulden zurück. Die vereinbarten Kosten werden so krass überschritten, dass der Traum vom Eigenheim wie eine Seifenblase platzt. Der Innenverputz fällt von den Wänden, doch der Maurer weigert sich, die Mängel anzuerkennen und klagt die Auftraggeberin; das Gerichtsverfahren zieht sich in die Länge, und die Kosten drohen zu explodieren. Und zu guter Letzt sei noch ein Fall erwähnt, der durch den Trend zum Fertigteilhaus immer häufiger passiert: Der Keller wird nicht vom Hausverkäufer selbst errichtet, sondern von einer Baufirma. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Firmen klappt nicht, und der Konflikt wird auf dem Rücken des Kunden ausgetragen.

Detaillierte Planung – reibungsloser Ablauf

Wichtigster Punkt für jedes Bauvorhaben ist die Planung: Je früher und detaillierter Sie die Sache angehen, desto besser. Fangen Sie rechtzeitig an, einen Ablauf- oder Bauzeitenplan zu entwerfen, denn es gibt genügend zu tun: Da sind Behördenwege zu erledigen, Baumeister, Architekt und Handwerker zu suchen, die Finanzierung zu überdenken und in die Wege zu leiten, die Entsorgung von Abfall zu planen, die Strom- und Wasserversorgung der Baustelle und eine Stellfläche für Baumaterial und Schutt nicht zu vergessen.

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