Bauspardarlehen im Test

Günstiger Schotter

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Konsument 10/2009 veröffentlicht: 17.09.2009

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  • Bausparkredite günstig wie nie
  • Hypothekdarlehen deutlich darüber
  • Zinslimit beim Bausparkredit begrenzt Risiko

Wer sich derzeit an ein Bauprojekt heranwagt, hat nicht die schlechteste Zeit dafür gewählt: Viele Anbieter sitzen auf vollen Lagern und kommen möglichen Kunden gern mit dem Preis entgegen. Bund, Länder und Gemeinden unterstützen Wohnraumerrichter und -sanierer mit diversen Förderungen, etwa für Energiesparmaßnahmen, und auch die Finanzierung ist so günstig zu haben wie noch nie.

In die Zukunft denken

Trotzdem gilt: Nicht das Erstbeste nehmen, das sich anbietet. Gerade bei der Schaffung von Wohnraum muss weit in die Zukunft gedacht werden – bei der Raumaufteilung und den Installationen ebenso wie bei der Finanzierung. Hypothekardarlehen laufen oft 20 Jahre oder mehr und können, wenn sie nicht vorausschauend ausgewählt und abgeschlossen wurden, wie ein Mühlstein um den Hals hängen. Nicht nur in der „ heißen Phase“ des Baus, sondern auch in den langen Jahren danach zählt dann oft jeder Euro.

Fremdwährungskredite haben ausgedient 

Bauspar- oder Hypothekardarlehen? Fremdwährungskredite als scheinbar günstigere Alternative für Häuslbauer haben ausgedient: Seit rund einem Jahr werden diese hierzulande nicht mehr angeboten, weil Finanzmarktaufsicht und Oesterreichische Nationalbank vor allem das Wechselkurs- und Zinsrisiko für Otto Normalverbraucher als zu hoch erach- teten.

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Kommentare

  • OGH - erkenntnis GZ 6 Ob 195/08g
    von polz am 27.09.2009 um 08:18
    http://www.scan.verbraucherrecht.at/2008/OGH_1.10.2008_6_Ob_195_08g_.pdf es sollte in ihrem bericht sowohl auf das recht auf löschung gem. §28 dsg hingewiesen werden als auch auf die agb der banken, die eine zustimmung zur anfrage bei ksv enthalten. diese müsste eben ausgeschlossen bzw. durchgestrichen werden. erfahrungsgemäß melden banken daten an den ksv ohne aufklärung und einholen des einverständisses der kunden, ja nicht einmal ansatzweiser information oder sogar gegen den ausdrücklichen willen des kunden. da hilft dann eigentlich nur der widerspruch und das abwarten der frist. geld für die selbstauskunft des ksv auszugeben ist sinnlos, weil man laut ksv-info http://www.ksv.at/KSV/1870/de/4privatpersonen/1selbstauskunft/index.html nur information über die kategorien kleinkreditauskunft, warenkreditevidenz und warnliste bekommt. das hat nicht zwingend mit gespeicherten kreditanfragen zu tun...
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