Bausparen

Steig- oder Sturzflug?

Seite 1 von 5

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 6/2002 veröffentlicht: 27.05.2002

Inhalt

Um später ein günstiges Bauspardarlehen zu bekommen, sollten Sie bei Vertragsabschluss vor allem auf die Zinsgleitklauseln achten.

Einen Bausparvertrag abzuschließen, ist eigentlich keine Hexerei. Schließlich gibt es nur fünf Anbieter, da sind Zinssätze und Konditionen rasch verglichen. Wichtig ist allerdings, die wirklich ausschlaggebenden Punkte im Vertragsangebot zu prüfen. Das gilt vor allem für jene Bausparer, die tatsächlich auf ein Bauspardarlehen hinsparen. Hier zählen nicht nur die aktuellen Konditionen, denn diese sind vor allem in den ersten Jahren des Darlehens ohnehin bei den meisten Anbietern durch Fixzinssätze günstig gehalten. Derzeit am günstigsten sind hier die ABV mit 4,75% fix für ein Jahr bzw. die Wüstenrot mit einem variablen Zinssatz von 4,5%. Interessant ist aber auch, wie danach die variable Verzinsung aussehen wird. Dabei kommen die so genannten Zinsgleitklauseln oder Zinsanpassungsklauseln zum Tragen.

Zinsen anpassen

Jedes Institut hat eigene Parameter, nach denen die Zinsen halbjährlich oder jährlich angepasst werden, und die sollten Sie sich genauer ansehen. Dazu zählt zunächst der Indikator (EURIBOR oder Sekundärmarktrendite SMR). Je nachdem, ob diese Bewertungsmaßstäbe des Kapitalmarkts nach oben oder unten gehen, werden auch die Zinsen angehoben oder gesenkt.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo