Bausparen

Einziehen auf ewig?

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KONSUMENT 5/2012 veröffentlicht: 26.04.2012

Inhalt

Einem KONSUMENT-Leser buchte die s-Bausparkasse 1.200 Euro (volle jährlich Sparleistung) ab, obwohl der Bausparvertrag bereits die üblichen sechs Jahre gedauert hatte.

So geriet das Konto des Lesers ins Minus und er beschwerte sich bei der Bausparkasse. Die erwiderte: „Wir wurden beauftragt, einen jährlichen Einzugsauftrag zu installieren. Da bei Ablauf der Mindestbindungsfrist weder die Einziehungsermächtigung von Ihnen widerrufen wurde noch eine Kündigung vorlag, wurde die Bausparrate eingezogen.“ Entschuldigung gab es keine. Rechtlich ist diese Vorgangsweise jedoch gedeckt: Ein Bausparvertrag hat keine fixe Vertragsdauer und muss daher gekündigt werden. Da wäre es kundenfreundlich, wenn die Bausparkasse auf das Ende der Mindestlaufzeit hinweisen würde.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo