Bausparen

Geldanlage in der Krise

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veröffentlicht: 19.01.2015

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Mittels Bausparvertrag kann über sechs Jahre eine (vorher vereinbarte) Mindestsparsumme angespart werden. Möglich ist auch ein Einmalerlag zu Beginn des Bausparvertrags. Weiters gibt es Spezialtarife für Jugendliche oder sogenanntes Vorsorge-Bausparen, das sogar über zehn Jahre läuft.

Beurteilung

Sicherheit sehr hoch
Renditechancen gering
Kosten gering
Liquidität mittel
Komplexität, Handhabung, Bequemlichkeit sehr einfach
Mindestveranlagung 20 Euro/Monat
Anteil am Portfolio in Höhe der Fördersumme


Bei allen Bauspar-Varianten kann meist zwischen fixer und variabler Verzinsung gewählt werden; dazu kommt eine staatliche Prämie, deren Höhe jedes Jahr je nach den Kapitalmarktkonditionen vom Finanzminister neu festgelegt wird.

Nach Ablauf der sechs Jahre kann man sich den Bausparvertrag entweder auszahlen lassen, den ersparten Betrag zu einer bestimmten Grundverzinsung (ohne weitere staatliche Förderung) auf dem Bausparkonto liegen lassen, einen neuen Vertrag abschließen oder ein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen. Dieses hat in Zeiten steigender Leitzinsen den Vorteil, dass der Zinssatz nach oben hin mit 6 % limitiert ist. In Niedrigzinszeiten ist das Darlehen nicht unbedingt günstiger als andere Hypothekarkredite.

Nicht auf aktuelle Konditionen verlassen

Allerdings sind Haus- und Wohnraumkredite meist auf lange Dauer angelegt; man sollte sich also nicht auf die gerade aktuellen Konditionen verlassen. Einzige, sehr unwahrscheinliche Ausnahme: Für die gesamte Laufzeit wurde ein niedriger fixer Darlehenszins vereinbart.

Ein weiterer Vorteil für Kreditnehmer ist, dass Sondertilgungen oder sogar eine vorzeitige Rückzahlung des gesamten Darlehens möglich sind. Für reine Anleger stellt sich die Situation anders dar: Hier zählen die Guthabenzinsen mehr als gute Kreditkonditionen, und die sind – trotz staatlicher Prämie – in Niedrigzinszeiten sehr bescheiden.

Sicherheit

Bausparverträge unterliegen der österreichischen Einlagensicherung; ein Kapitalverlust ist daher nicht zu befürchten.

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