Bausparen

Zinsen frei!

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Konsument 11/1999 veröffentlicht: 01.11.1999

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Auch beim Bausparen gilt nun: Nix ist fix. Hier die wichtigsten Änderungen.

Nachdem den Bausparkassen in den vergangenen Jahren die Kreditkunden reihenweise davonliefen, war klar, dass es einschneidende Maßnahmen geben würde. Das anhaltende Zinstief hatte dazu geführt, dass immer mehr Bausparer auf günstige Bankkredite umstiegen. Also stand als wichtigster Schritt zunächst an, die Zinsen zurückzunehmen. Parallel dazu wurde aber seit Mai/Juni dieses Jahres eine Reihe von anderen Punkten geändert, die bislang Bestandteil von Bausparverträgen gewesen waren.

Generelle Zinsensenkung

Die Kreditzinsen wurden von nominal 6 Prozent auf 4 bis 4,5 Prozent gesenkt, die Zinsen der Spartarife gingen von 4,5 auf 3 Prozent zurück. Ausnahme: die Raiffeisen Bausparkasse, die 2,5 Prozent plus 0,6 Prozent Bonus bei Laufzeitende – also insgesamt 3,1 Prozent – bietet. Da die Bausparkassen hier relativ einheitlich vorgingen, sind auch die Unterschiede bei den Endguthaben nach Abzug der Kapitalertragsteuer (KESt) entsprechend gering: Wer „prämienoptimal“ anspart (1147 Schilling pro Monat beziehungsweise 1000 Euro pro Jahr), bekommt nach sechs Jahren Laufzeit rund 91.548 Schilling. Bei jährlicher Einzahlung jeweils zu Jahresbeginn ist es etwas mehr, nämlich 92.425 Schilling, vorausgesetzt die staatliche Prämie bleibt gleich. Unterm Strich sind die Unterschiede bei den Spartarifen jedenfalls minimal. Neu: Bei der S-Bausparkasse können Sie zwischen einem fixen und variablen Spartarif (günstig, wenn die Kapitalmarktzinsen steigen sollten) wählen.

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