Editorial: Bausparkassen, Versicherer und Kapitalanlagegeselschaften

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Konsument 12/2003 veröffentlicht: 26.11.2003

Inhalt

Ein Kommentar von " Konsument" Chefin vom Dienst Veronika Kaiser.

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Am 32. Dezember ist es nicht zu spät!
Seit Wochen trommeln es Bausparkassen, Versicherer und Kapitalanlagegesellschaften: Sichern Sie sich die staatliche Prämie für 2003. Ein kritischer Blick auf diese Werbelawine ist angebracht, meinen wir. Beispiel Neue Zukunftsvorsorge: Es stimmt, dass die staatliche Prämie nächstes Jahr von 9,5 auf 9 Prozent sinkt. Doch die Differenz beträgt beim geförderten Höchstbetrag (1851 Euro) nur 9 Euro. Es gibt also keinen vernünftigen Grund, ohne gründliche Überlegung einen Vertrag auf Jahrzehnte hinaus abzuschließen. Ob Sie ein Fall für die Neue Zukunftsvorsorge sind, lesen Sie auf Seite 40.

Bausparer schauen durch die Finger

Auch die Bausparkassen werben mit der staatlichen Prämie. Diese Sparform ist in Österreich enorm beliebt. Mit dem Ertrag ist das aber nicht zu erklären: Die Verzinsung ist keineswegs mehr attraktiv (derzeit zwischen 1,6 und 2,8 Prozent jährlich). Inklusive staatlicher Prämie (und vor Abzug der Kapitalertragsteuer) wohlgemerkt! Da bietet ein Kapitalsparbuch auf vier Jahre mehr – ganz ohne staatliche Förderung. Die Bausparkassen sollten ihre Geschäftspolitik überdenken: Derzeit locken sie mit schönen Zinsangeboten. Aber diese Superzinsen werden binnen kurzer Zeit in den Keller rasseln. (Lesen Sie dazu Seite 9.)

Geschenktipps für Eilige

Nicht verpassen sollten Sie die rechtzeitige Planung Ihrer Weihnachtsgeschenke. Wir haben viele Bücher, „Konsument“-Sonderhefte und Einkaufsführer im Angebot, die Rat und Information zu vielen verschiedenen Themenbereichen geben. Einen Überblick finden Sie auf der letzten Seite dieses Heftes.

Veronika kaiser, Chefin vom Dienst

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo